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BPOLI ALB: Urteil am Amtsgericht in Pirna

Altenberg/Pirna/Sebnitz (ots) - Das Amtsgericht Pirna verurteilte Ende Dezember 2013 den Hauptangeklagten serbischen Staatsangehörigen im Ermittlungsverfahren "Touristen" der BPOLI Altenberg wegen des Einschleusens von Ausländern in sechs Fällen. Der Serbe wurde zu insgesamt zwei Jahren auf Bewährung (mit drei jähriger Bewährungszeit) verurteilt.

Im September 2013 stellten Fahnder vom Bundespolizeirevier Breitenau den Hauptangeklagten auf der Bundsautobahn 17 mit sechs legendierten serbischen "Touristen" bei der Einreise nach Deutschland fest. Alle sechs "Touristen" verfügten über nicht ausreichende Barmittel für die Bestreitung ihres Unterhaltes im geplanten Aufenthaltszeitraum. Der Schleuser wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pirna in Untersuchungshaft genommen.

Die Ermittler stellten fest, dass der serbische Schleuser (48 Jahre) über 40 Personen in das Bundesgebiet eingeschleust hatte. Alle Personen, serbische Staatsangehörige, strebten einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland an und stellten in Nürnberg, Berlin, Dortmund, Chemnitz und Hamburg ein Schutzersuchen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Der Urteilsspruch erfolgte bereits nach einem anberaumten Verhandlungstag. Dies war hauptsächlich auf die klare Beweislage sowie das Geständnis des Angeklagten zurückzuführen. Der Vorsitzende Richter am Amtsgericht Pirna stellte in der Verhandlung und bei der Urteilsverkündigung ausdrücklich die professionelle Polizeiarbeit der Ermittler insbesondere in Sachen "Aktenqualität" in dem "komplizierten Ermittlungsverfahren" lobend heraus.

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