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POL-BN: Der " Winterschlaf ist vorbei " : Zu Beginn der neuen Zweiradsaison führte der Verkehrsdienst der Bonner Polizei verstärkte Kontrollen durch

POL-BN: Der " Winterschlaf ist vorbei " :
Zu Beginn der neuen Zweiradsaison führte der 
Verkehrsdienst der Bonner Polizei verstärkte Kontrollen durch
Messergebnis einer Rollerüberprüfung

Bonn (ots) - Am Montag, dem 10.03.2014 und am Donnerstag, dem 13.03.14 führte der Verkehrsdienst der Bonner Polizei zu Beginn der diesjährigen Zweiradsaison verstärkt Zweiradkontrollen im Bereich Königswinter, Bad Godesberg und dem Stadtgebiet Bonn durch.

In den Vormittagsstunden wurden an den Schulzentren im Bereich Max-Planck-Str. / Albertus-Magnus-Str. und Oberpleis sowie im Bereich Kölnstr. / Chlodwigplatz und An der Josefshöhe diverse Zweiräder insbesondere im Hinblick auf die neue Pflichtversicherung und den technischen Zustand überprüft.

Seit dem 01.03.2014 hat ein neues Versicherungsjahr begonnen, die aktuelle Farbe des Kennzeichens ist schwarz.

Die Kontrollen führten zu folgendem Ergebnis

36 Zweiräder sind kontrolliert worden. Wegen Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis mussten elf Anzeigen geschrieben werden. Ein Roller war noch mit dem alten Kennzeichen unterwegs, was bedeutet, dass gegen den Fahrer eine Anzeige wegen fehlendem Versicherungsschutz gefertigt wurde. Vier Ordnungswidrigkeiten wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis lagen vor. Wegen anderen kleinen Verstößen mussten mehrere Verwarngelder und Mängelkarten ausgestellt werden. In acht Fällen ist den Fahrern die Weiterfahrt untersagt worden. Zwei Roller sind sichergestellt worden.

Darüber hinaus wurden 27 Autos und Lastwagen kontrolliert. Weil Fahrer ohne Freisprecheinrichtung telefonierten oder der Termin der Hauptuntersuchung verstrichen war, sind 19 Anzeigen geschrieben worden. Sieben Autofahrer waren nicht angeschnallt.

Erfreulich war in diesem Zusammenhang die geringe Anzahl von Verstößen gegen den Versicherungsschutz.

In den vergangenen Jahren war dieser Verstoß zahlenmäßig höher zu verzeichnen, die Verkehrsteilnehmer beachten erfreulicherweise diesen rechtsverbindlichen Termin.

Bedenklicher sind allerdings die technischen Veränderungen an den Zweirädern, die zu Verkehrsstraftaten ( Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen ) führten. In einem Schadensfall würde die Versicherung bedingt in Leistung treten und die Schadenssumme zurückfordern. Hier können schnell mehrere Tausend Euro bis hin zu lebenslangen Zahlungsverpflichtungen entstehen.

Die Roller liefen durch technische Manipulationen teilweise doppelt so schnell. Der traurige "Tagessieger" erreichte auf dem geeichten Prüfstand der Polizei eine Geschwindigkeit von 91 km/h.

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