Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

BDK: Videoüberwachung unterstützt bei Tataufklärung im Mordfall der 18. Jährigen Johanna

Berlin (ots) - Befürworter der Videoüberwachung begrüßen die Aufklärung von Straftaten (Tätererkennung; Dokumentation des Tathergangs) und die präventive Wirkung.

So hat auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter gegenüber der Politik die Videoüberwachung jahrelang befürwortet. Prävention durch Videoaufzeichnung kann auch darin liegen, dass potenzielle Täter Furcht vor nachträglicher Identifikation haben und so von ihrem Tun oder Vorhaben ablassen. Viele potenzielle Täter, die wissen bzw. sehen, dass sie in einem bestimmten räumlichen Bereich beobachtet werden, verhalten sich dort anders, als wenn sie sich unbeobachtet fühlen ("Beobachtungsdruck"), so der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Spaniel vom BDK Berlin. Im hiesigen Mordfall verdanken wir auch der Videoüberwachung die schnelle Tataufklärung. Richtig ist aber auch, dass diese schreckliche Tat nicht verhindert werden konnte, aber der Täter sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung durch Foto- und Videomaterial auf einem Polizeiabschnitt selbst gestellt hat.

Die Täterermittlung ist ein Opferrecht, denn nur wenn ein Täter ermittelt wird, hat ein Opfer eine Chance auf Schadenersatz bzw. Wiedergutmachung.

Der BDK Landesverband Berlin bedankt sich bei den eingesetzten Einsatzkräften für deren professioneller Arbeit und ist in tiefster Trauer mit den Angehörigen der ermordeten 18-jährigen Johanna aus Kaulsdorf.

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