Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

BPOL-BadBentheim: 75 Kilogramm Tee entpuppen sich als Betäubungsmittel
neuartige Ausführung der Drogenart Kath festgestellt

Beschlagnahmte 75 kg gefriergetrocknete Drogen (Kath)

Schöninghsdorf / Twist (ots) - Eine neuartige Ausführung der Drogenart Kath haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim bereits am 27. Oktober 2014 festgestellt.

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung haben sie 75 Kilogramm als Tee getarnte Betäubungsmittel gefunden.

Die Bundespolizisten waren gegen 22:30 Uhr zur Überwachung der deutsch-niederländischen Grenze im Bereich der Bundesstraße 402 unterwegs, als ein PKW mit schwedischer Zulassung ihre Aufmerksamkeit auf sich zog.

Bei der Überprüfung des Fahrzeugführers in der Nähe von Schöninghsdorf stellte sich heraus, dass der 44-jährige Fahrer bereits durch deutsche Behörden gesucht wurde. Die Einreise und der Aufenthalt in Deutschland sind für den aus Somalia stammenden Mann untersagt.

Als die Beamten den Kofferraum des Fahrzeugs öffneten, bot sich ihnen ein überraschender Anblick. Der gesamte Stauraum war ausgefüllt mit Plastiksäcken und Kartons in denen sich ein ihnen unbekanntes, getrocknetes Kraut befand.

Der Fahrer und sein niederländischer Beifahrer gaben den Polizisten gegenüber an, dass es sich dabei um getrocknete Teeblätter handelte. Sie hatten selbst zwei Becher mit einer aufgebrühten Flüssigkeit aus den Blättern dabei.

Den Polizisten reichte diese Erklärung jedoch nicht aus und beide Personen mussten die Beamten mit zur Dienststelle der Bundespolizei nach Bad Bentheim begleiten.

Zur genauen Bestimmung der "Kräuter" wurden zudem Beamte der Zollfahndung aus Nordhorn hinzugezogen.

Gemeinsame Recherchen von Bundespolizei und Zoll ergaben, dass es sich bei den angeblichen Teeblättern um eine neuartige, gefriergetrocknete Form der Kaudroge Kath handelte.

Eine jetzt vorliegende Untersuchung ergab, dass diese neuartige getrocknete Form der Droge einen doppelten Wirkstoffgehalt als wie gewöhnlich hat.

Die Drogen wurden beschlagnahmt und gegen den Fahrer des Fahrzeugs wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Nach Beendigung der Ermittlungen wurde er durch die Bundespolizisten zur unmittelbaren Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert.

Die abschließenden Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück vom Zollfahndungsamt Essen, am Amtssitz in Nordhorn geführt.

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