Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

BPOL-BadBentheim: Lokführer und Reisende mit Pistole bedroht - Ein Tatverdächtiger durch Polizei Großenkneten ermittelt / Weitere Zeugen gesucht

Bad Bentheim (ots) - Ahlhorn (Gemeinde Großenkneten); dortiger Bahnhaltepunkt; Am Dienstagnachmittag, gegen 13:55 Uhr, sind am Haltepunkt Ahlhorn, Bahnstrecke Oldenburg-Osnabrück, während des Halts der NordWestBahn (NWB) 82316 der Lokführer und auch mindestens eine Reisende mit einer Pistole bedroht worden. Nachdem der Zug aus Oldenburg im Bahnhof Ahlhorn eingefahren war, konnte der Lokführer zwei männliche Personen auf dem Bahnsteig beobachten, wovon eine im Wartehaus saß. Beide konsumierten offensichtlich Alkohol. Nachdem der Zug zum Stillstand gekommen war, ging einer der Männer mit einer gezogenen Schusswaffe zum geöffneten Fenster des Lokführers und versuchte diesen ins Gesicht zu spucken. Speichel landete schließlich auf dem Hosenbein des Lokführers. Zudem zielte der Täter - vom Bahnsteig aus - auf eine im Zug sitzende 71-jährige weibliche Reisende sowie auch allgemein in Richtung der Fenster des gut besetzten Zuges. Bei der Waffe soll es sich um eine schwarze Faustfeuerwaffe handeln. Unmittelbar nach Tatausführung flüchtete der Täter in Richtung Hauptstraße (Wildeshauser Straße). Der Täter wird durch die Zeugen/Geschädigten wie folgt beschrieben: männlich, ca. 180 cm groß, dunkler Trainingsanzug, darunter grauer Kapuzenpullover, weiße Turnschuhe, Base-Cap. Alarmierte Polizeibeamte aus Großenkneten konnten im Zuge einer Nahbereichsfahndung einen dringend Tatverdächtigen ermitteln. Weitere Ermittlungen bestätigten zurzeit den dringenden Tatverdacht. Auch die andere männliche Person vom Bahnsteig ist namentlich bekannt, beide Personen sind polizeibekannt. Wegen des Vorfalls verspätete sich die NWB um etwa 30 Minuten. Die Schusswaffe konnte bis dato nicht aufgefunden werden, ein Diensthund der Bundespolizei ist aktuell am Tatort im Einsatz. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Polizei in Großenkneten. Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Bundespolizei in Oldenburg unter 0441-218380 in Verbindung zu setzen.

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