Bundespolizeiinspektion Stralsund

BPOL-HST: Lebensgefährliche Gleisüberschreitungen - Die Bundespolizei warnt aus aktuellem Anlass

Binz, Prora (ots) - Binz/Prora - Zwischen dem Haltepunkt Prora Nord und dem gegenüberliegenden Campingplatz Wohnmobil-Oase überschritten in jüngster Vergangenheit wiederholt Personen verbotswidrig das Bahngleis, um Abkürzungen in Richtung Strand und zurück zu nutzen.

Ein herannahender Zug wird je nach Witterung nicht bemerkt und bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern beträgt der Bremsweg eines Zuges bis zu 1.000 Metern. Durch eine Notbremsung können außerdem Fahrgäste verletzt werden.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang nachdrücklich vor diesen lebensgefährlichen Gleisüberschreitungen. Das Betreten von Gleisanlagen ist verboten. Insbesondere Erwachsene sollten Ihrer Vorbildfunktion gegenüber Kindern gerecht werden.

Eine unerlaubte Gleisüberschreitung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Muss der Lokführer jedoch wegen einer konkreten Gefährdung eine Notbremsung einleiten, hat dies strafrechtliche Konsequenzen, da dann ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorliegt.

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Bundespolizeiinspektion Stralsund
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Uta Bluhm
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www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

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