Bundespolizeiinspektion Stralsund

BPOL-HST: Hauptbahnhof Stralsund wegen herrenlosem Gepäck evakuiert

BPOL-HST: Hauptbahnhof Stralsund wegen herrenlosem Gepäck evakuiert
herrenloser Koffer im Abteil

Stralsund (ots) - Stralsund - Gestern Abend (18.02.2016) um 19.40 Uhr informierte die Notfallleitstelle der DB AG die Bundespolizeiinspektion Stralsund, dass sich im Regionalexpress von Falkenberg (Elster) nach Stralsund ein herrenloses Gepäckstück befinden soll.

Nachdem auch bei Ankunft des Zuges um 19:41 Uhr auf dem Bahnhof Stralsund kein Besitzer ermittelt werden konnte, stufte die Bundespolizei das Gepäckstück als herrenlosen Gegenstand, der eine ernstzunehmende Gefahr darstellen kann, ein. Gegen 19:55 Uhr wurde die sofortige Evakuierung des Bahnhofes und die Einstellung des Bahnbetriebes durch die Bundespolizei veranlasst und der Bahnhof abgesperrt. Die zur Unterstützung angeforderten Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Stralsund übernahmen die straßenseitige Absperrung. Über den Notfallmanager der DB AG wurde der komplette Zugverkehr im Bereich eingestellt und ab 20:45 Uhr richtete die DB AG Schienenersatzverkehr ein.

Der angeforderte Munitionsbergungsdienst sichtete gegen 22.45 Uhr mit Spezialgeräten den herrenlosen Hartschalenkoffer. Die Untersuchung ergab, dass sich im Koffer eine hochwertige Videokamera im Wert von mehreren tausend Euro befindet. Nachdem der Munitionsbergungsdienst Entwarnung gab, wurde der Koffer samt Inhalt sichergestellt und die polizeilichen Maßnahmen vor Ort um 23:10 Uhr beendet.

Die Sperrung des Hauptbahnhofes dauerte knapp 3,5 Stunden. Die DB AG gab bekannt, dass elf Zugverspätungen mit knapp 500 Minuten und zwölf Zugausfälle durch den Einsatz entstanden sind.

Die Ermittlungen zum Besitzer des Koffers dauern an

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