Bundespolizeiinspektion Stralsund

BPOL-HST: Herrenloses Gepäck auf dem Hauptbahnhof Stralsund gesprengt

Stralsund (ots) - Stralsund - Gestern Abend (15.01.2014) gegen 21:00 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Stralsund die Mitteilung, dass sich im Intercityexpress (ICE) 1606 von München über Berlin nach Stralsund ein herrenloser Metallaktenkoffer in einer Gepäckablage befinden soll. Nachdem das Gepäckstück bei Ankunft des ICE auf dem Bahnsteig 1 im Zug ausfindig gemacht wurde, veranlasste die Bundespolizei die sofortige Räumung und Einstellung des Bahnbetriebs der Bahnsteige 1-4 und führte sicherheitshalber Absperrmaßnahmen im Bahnhofsbereich durch. Die zur Unterstützung angeforderten und eingesetzten Kräfte des Polizeihauptreviers Stralsund haben die straßenseitige Absperrung einer Straße neben Gleis 1 am Bahnhof Stralsund übernommen. Durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG wurde die Abschaltung der Oberleitung veranlasste. Die Rettungskräfte der Feuerwehr Stralsund waren ebenfalls im Einsatz und unterstützten zur Absicherung die Maßnahmen des angeforderten Munitionsbergungsdienstes aus Mellentin. Gegen 24:00 Uhr wurde der Koffer durch den Munitionsbergungsdienst geröntgt und anschließend auf dem Bahnsteig 1 mittels Wasserstrahl aufgeschossen. Gegen 01:00 Uhr konnte der polizeiliche Einsatz beendet werden und die Bundespolizei hob alle Absperr-und Sicherheitsmaßnahmen auf. Zugreisenden hatten weiterhin die Möglichkeit, über die Bahnsteige 5-6 die umgeleiteten an-und abfahrenden Züge zu nutzen und wurden außerhalb des Gefahrenbereiches am Bahnhofsgebäude vorbei geführt. Es kam daher zu keinen Zugausfällen oder -verspätungen. Im Koffer wurden nach der Öffnung elektrische Messgeräte aufgefunden. Die Bundespolizeiinspektion Stralsund geht davon aus, dass es sich hierbei um einen Probenkoffer handelt und hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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