Bundespolizeiinspektion Kiel

BPOL-KI: Stralsund
Sternfeld: Bundespolizei ermittelt nach dreistem Angriff auf Regionalexpress und bittet um Zeugenhinweise

Stralsund (ots) - Tätergruppe von mindestens 7 vermummten Personen besprüht Servicewagen großflächig

Samstagmorgen, 12.08.2017, kurz vor 06.00 Uhr, fuhr ein Regionalexpress aus Stralsund Richtung Berlin in den Bahnhof Sternfeld ein. Unmittelbar nach Halt des Zuges sprang eine Gruppe von ca. 7 vermummten Personen aus den Büschen im Nahbbereich und begann sofort damit, den Servicewagen des Zuges mit dem Slogan "FCH Rotte 194" zu beschmieren. Die Zugbegleiterin versuchte, die Chaoten von ihrem Handeln abzubringen und wurde daraufhin von den Tätern mit der Androhung von Pfeffersprayeinsatz und derben Beschimpfungen bedroht. Die Frau zog sich daraufhin zurück. Bundespolizei und Landespolizei wurden zwischenzeitlich alarmiert und fuhren mit mehreren Streifen zum Ereignisort. Bei der anschließenden Absuche konnten zwar keine verdächtigen Personen mehr angetroffen werden, neben den großflächigen Schmierereien an dem Regionalexpress wurden jedoch weitere Schmierereien festgestellt. Außerdem konnten durch die Bundespolizei Farbdosen sichergestellt werden, die augenscheinlich diesem Sachverhalt zuzuordnen sind. In unmittelbarer Nähe waren außerdem frische Reifenspuren erkennbar. Daher wird vermutet, dass die Chaoten mit Fahrzeugen unterwegs waren. Ein kurzfristig angeforderter Rettungswagen wurde glücklicherweise nicht benötigt, da die 10 Reisenden in dem Zug sowie das Begleitpersonal unverletzt blieben.

Die Bundespolizei ermittelt nun nach diesem besonders dreisten Vorgehen wegen Bedrohung, Nötigung und schwerem Landfriedensbruches. Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben und/oder die Personen bei Anfahrt oder Abfahrt gesehen haben, werden um sachdienliche Hinweise unter der kostenfreien Hotline 0800/6 888 000 oder unter 03831/28432-0 gebeten.

Rückfragen bitte an:

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www.bundespolizei.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
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Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
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Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

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-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
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- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
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