Bundespolizeiinspektion Bremen

BPOL-HB: Fahrender Zug IC 2327 tatsächlich beschossen

Bremen (ots) - Bremen-Hemelingen, zwischen Gewerbepark/Europaallee und Weserbrücke 09.07.2016, 12:35 Uhr

Ein oder mehrere unbekannte Täter beschädigten am 09.07.2016 drei Seitenfensterscheiben des fahrenden Zuges IC 2327 auf der Bahnstrecke Bremen - Osnabrück, im Bereich Bremen-Hemelingen, zwischen Gewerbepark/Europaallee und Weserbrücke. Hierbei wurden die Außenscheiben der doppelglasigen Fenster beschädigt. Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon.

Ein kriminaltechnisches Gutachten bestätigte jetzt, dass der fahrende Zug in Bremen-Hemelingen tatsächlich beschossen wurde. Demnach wurde eine CO2-Druckwaffe unter Verwendung von Stahlkugeln zur Tatausübung verwendet. Mit einer dergleichen Waffe, durch CO2-Druck angetrieben, wurden nachweislich drei Stahlkugeln auf den fahrenden Zug abgefeuert.

Die Bundespolizeiinspektion Bremen ermittelt wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.

Es wird vermutet, dass der oder die Täter in der Umgebung ansässig sind. Für einen gezielten Anschlag gegen die Deutsche Bahn gibt es keine Anhaltpunkte. In diesem Zusammenhang werden Zeugenhinweise erbeten: Telefon (0421) 162 995

Hinweis zur rechtlichen Einstufung: CO2 Waffen sind Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes. Sie können erlaubnisfrei von Personen erworben und besessen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zum Führen bedarf es eines Waffenscheines. Das Schießen ist ohne Genehmigung nur gestattet, wenn die Geschosse das befriedete Besitztum nicht verlassen können.

Rückfragen bitte an:

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Heino Rademacher
Telefon: 0421 16299-718
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