Bundespolizeiinspektion Hamburg

BPOL-HH: Personenunfall an Hamburger S-Bahnstation - Mann von S-Bahn erfasst- Bundespolizei warnt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen-

Hamburg (ots) - Personenunfall an Hamburger S-Bahnstation - Mann von S-Bahn erfasst- Bundespolizei warnt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen-

   -Unfallort: S-Bahnhaltepunkt Kornweg (HH-Ohlsdorf)- 
   - Datum / Zeit: 27.03.2016 - ca. 06.35 Uhr 

Nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei wurde ein junger Mann (m.23) am S-Bahnhaltepunkt Kornweg von einer aus Richtung Poppenbüttel einfahrenden S-Bahn der Linie S 1 erfasst und überrollt. Der Mann wurde von Kräften der Hamburger Feuerwehr gerettet und zunächst vor Ort ärztlich versorgt. Der 23-Jährige erlitt nach jetzigem Sachstand schwerste Verletzungen am Kopf und am Oberkörper und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Der Triebfahrzeugführer (m.49) der S-Bahn leitete zwar bei Erkennen des jungen Mannes eine Schnellbremsung ein, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern. Der 49-Jährige wurde vor Ort abgelöst.

Einsatzkräfte der Bundespolizei waren zur Unfallaufnahme vor Ort. Aufgrund von Zeugenaussagen und Auswertung von Videoaufnahmen entsprechender Bahnsteigkameras ergeben sich zum jetzigem Zeitpunkt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Suizidversuch. Der 23-Jährige torkelte am Bahnsteig entlang, ging selbstständig in den Gleisbereich und wurde von der einfahrenden S-Bahn erfasst. Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Bundespolizei von einem Unfall aus.

Für die Einsatzmaßnahmen mussten die entsprechenden S-Bahnstrecken gesperrt werden. Gegen 07.20 Uhr wurden die Einsatzmaßnahmen aufgehoben.

Beteiligte Einsatzkräfte:

Bundespolizei, Feuerwehr, Notfallmanager, Hamburger Polizei

Hinweis der Bundespolizeiinspektion Hamburg: Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten und lebensgefährlich. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln nicht nur selbst, sondern auch Fahrgäste oder Helfer. Triebfahrzeugführer von S-Bahnen können trotz schneller Reaktionen (Schnellbremsung) oftmals eine Kollision bzw. Überfahren von Personen im Gleisbereich nicht mehr verhindern.

Pressesprecher
Rüdiger Carstens
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de
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