Bundespolizeiinspektion Hamburg

BPOL-HH: Bundespolizeiliche Schwerpunktfahndung gegen Taschendiebe im S-Bahnbereich- Sieben Festnahmen durch Zivile Fahndungsgruppe der Hamburger Bundespolizei-

Hamburg (ots) - Bundespolizeiliche Schwerpunktfahndung gegen Taschendiebe im S-Bahnbereich- Sieben Festnahmen durch Zivile Fahndungsgruppe der Hamburger Bundespolizei-

Im Rahmen einer zielgerichteten Fahndung gegen Taschendiebe im S-Bahnbereich nahmen Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Hamburg am 15. und 16.03.2014 insgesamt sieben mutmaßliche Taschendiebe im Alter von 14 bis 21 Jahren vorläufig fest. Diebesgut (Handys) im Wert von rund 2700 Euro wurde durch die eingesetzten Zivilfahnder sichergestellt. In einem Fall wurde ein eingesetzter Fahnder bestohlen.

Fall 1: Am 16.03.2014 gegen 05.20 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei zwei Jugendliche (m. 14,16) nach einem Taschendiebstahl in einer S-Bahn der Linie S1 vorläufig fest. Zuvor entwendete der 16-Jährige einem sich schlafend stellendem Zivilfahnder in der S-Bahn zwischen den Stationen Landwehr und Hauptbahnhof das mitgeführte Handy im Wert von 450 Euro. Der 14-Jährige sicherte die Tat ab. Zwei Zivilfahnder gaben sich danach als Polizeibeamte zu erkennen und nahmen die Beschuldigten fest. Nach weiteren Ermittlungen konnte dem 16-Jährigen aufgrund von Videoaufzeichnungen aus S-Bahnkameras ein weiterer Taschendiebstahl nachgewiesen werden. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig am 09.02.2014 einem schlafenden Fahrgast (m.24) das mitgeführte Handy in einer fahrenden S-Bahn der Linie S 1 entwendet zu haben. Gegen die ägyptischen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Haftgründe lagen nicht vor; nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten entlassen.

Fall 2: Am 15.03.2014 gegen 01.30 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei einen Taschendieb (m. 19) im Bahnhof Altona fest. Der Beschuldigte verwickelte den Geschädigten (m. 18) in ein Gespräch und entwendete dem deutschen Staatsangehörigen blitzschnell das Handy aus der Hosentasche. Zivilfahnder beobachteten die Tathandlung und nahmen den Beschuldigten vorläufig fest. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Gegen den irakischen Staatsangehörigen leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren ein. Haftgründe lagen nicht vor.

Fall 3: Am 15.03.2014 gegen 02.50 Uhr nahmen Zivilfahnder einen Taschendieb (m. 21) in der S-Bahnstation Königstraße vorläufig fest. Zuvor entwendete der bulgarische Staatsangehörige einem schlafenden Fahrgast (m.38) in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 zwischen den Haltepunkten Reeperbahn und Königstraße das mitgeführte Handy. Zivilfahnder der Bundespolizei beobachteten die Tathandlung und nahmen den Beschuldigten beim Verlassen der S-Bahn in der Station Königstraße vorläufig fest. Das Handy wurde sichergestellt Gegen den Beschuldigten leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren ein. Haftgründe lagen nicht vor.

Fall 4: Am 15.03.2014 gegen 05.20 Uhr nahmen Zivilfahnder einen Taschendieb (m.19) in der S-Bahnstation Reeperbahn vorläufig fest. Zuvor verwickelte der Beschuldigte den Geschädigten (m.25) auf einem Treppenaufgang in ein Gespräch und entwendete diesem blitzschnell das mitgeführte Handy aus der Hosentasche. Zivilfahnder beobachteten die Tathandlung und nahmen den algerischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Das Diebesgut sowie ein weiteres gestohlenes Handy wurden sichergestellt. Gegen den Beschuldigten leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren ein. Haftgründe lagen nicht vor.

Fall 5: Am 15.03.2014 gegen 06.00 Uhr nahmen Zivilfahnder zwei Taschendiebe (m.17,17) in der S-Bahnstation Reeperbahn vorläufig fest. Zuvor entwendete einer der Beschuldigten einem auf einer Bank schlafendem Mann (m.26) das mitgeführte Handy aus der Kleidung. Der zweite Täter sicherte die Tat ab und übernahm das Diebesgut. Zivilfahnder der Bundespolizei beobachteten die Tathandlung und nahmen das Diebes-Duo vorläufig fest. Das gestohlene Handy sowie weiteres Diebesgut (1x Handy, 1x IPOD) wurden sichergestellt. Bundespolizisten leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Haftgründe lagen nicht vor. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten (algerischer und marokkanischer Staatsangehöriger) wieder entlassen.

   -Hinweis: An dem Einsatz der Zivilen Fahndungsgruppe waren auch 
Bundespolizisten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit 
beteiligt.- 

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg rät: Der Ideenreichtum der Taschendiebe kennt keine Grenzen - Schützen Sie sich vor Taschendiebstahl! Reisende sollten das mitgeführte Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen und Bargeld sowie EC-Karten nur in verschlossenen Innentaschen mit sich führen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bundespolizei.de.

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Pressesprecher
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