Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Geschädigter attackiert anschließend Bundespolizisten

Berlin (ots) - Am Sonntagabend gerieten vier Männer mit einem 31-Jährigen im Zug von Warschau nach Berlin in eine körperliche Auseinandersetzung. Als Bundespolizisten auf dem Berliner Ostbahnhof das Opfer befragen wollten, attackierte der Mann die Beamten.

Gegen 22:55 Uhr gerieten im Eurocity ein 25-jähriger Libyer und drei unbekannte Männer mit dem 31-Jährigen in eine körperliche Auseinandersetzung, bei der das Opfer leichte Verletzungen im Gesicht davon trug. Als der Zug am Ostbahnhof eintraf, übergab der Zugbegleiter das Opfer den Beamten und zeigte ihnen einen der Angreifer. Diesen nahmen sie vorläufig fest. Die anderen drei Tatbeteiligten konnten zuvor unerkannt flüchten. Eine Befragung des Opfers lehnte dieser ab. Stattdessen wollte der Mann davonlaufen und warf sein Mobiltelefon nach den Beamten. Er versuchte die Polizisten zu schlagen, zu treten und zu beißen. Die Beamten konnten den Attacken ausweichen und den Mann Handschellen anlegen. Erst auf der Dienststelle konnten die Bundespolizisten ihn beruhigen. Da er auf die Beamten einen verwirrten Eindruck machte, wurde ein Arzt hinzugezogen. Der bisher polizeilich unbekannte Libyer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung im Zug werden nun durch die Bundespolizei ermittelt.

Gegen den 25-Jährigen und die drei Flüchtigen leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung ein. Den 31-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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