Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

BPOL-KL: Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Mainz und der Bundespolizeiinspektion Kaiserlautern- Fußball 1. FSV Mainz 05 : FC Augsburg 07

Mainz (ots) - Augsburger Anhänger mussten vorzeitig die Heimreise antreten.

Samstag, 29.03.2014 Im Vorfeld der Fußballbegegnung wurden gegen 12:00 Uhr Augsburger Problemfans im Innenstadtbereich von Mainz festgestellt. Hierbei handelte es sich um eine Gruppe von etwa 80-100 Personen. Um ein eventuelles Zusammentreffen mit der Mainzer Problemfanszene zu vermeiden, wurden Einsatzkräfte der Polizei zu der Problemgruppe herangeführt. Hier sollte im Bereich der Kaiserstraße eine entsprechende Ansprache durch die Polizei erfolgen. Die Personengruppe verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften absolut unkooperativ, umlief mehrfach die polizeiliche Absperrung und ignorierte polizeiliche Weisungen. Da zu befürchten war, dass die Störer mit verfeindeten Anhängern der Mainzer Ultraszene, die sich ebenfalls im Stadtgebiet bewegten zusammentreffen könnten, wurden diese vor Ort festgesetzt.

Die Polizeiführung entschied daraufhin, die Personengruppe unter Begleitung von Polizeikräften zum Hauptbahnhof zu führen, um sie dort in den Zug Richtung Augsburg zu setzen. Darauf kam es zu Fußtritten, zum Bespucken und zu weiteren tätlichen Angriffen gegen Polizeibeamte, so dass es auch zum Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray von Seiten der Polizei kam. Die Lage konnte erst so beruhigt werden. Der Zug Richtung Aschaffenburg setzte sich mit der Gruppierung und unter Begleitung von Polizeikräften der Landes- und der Bundespolizei um 15:50 Uhr in Richtung Aschaffenburg in Bewegung.

Durch den Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray wurden sieben Personen aus der aggressiven Augsburger Personengruppe leicht verletzt. Diese wurden durch Polizei und Rettungsdienst versorgt. Die Kaiserstraße musste während des Polizeieinsatzes teilweise für den Verkehr gesperrt werden.

Während des Spiels und auch bei der Abreise verlief der Polizeieinsatz friedlich.

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