Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Wohnungsdurchsuchung - Plötzlich flogen Drogen aus dem Fenster - Bundespolizei nimmt drei Personen in der Nordstadt fest

Sichergestelltes Bargeld Foto: Bundespolizei

Dortmund (ots) - Einsatzkräfte der Bundespolizei durchsuchten heute Morgen (02. Februar) eine Wohnung in der Dortmunder Nordstadt. Noch bevor die Beamten in die Wohnung eindringen konnten, flogen 400 Gramm Haschisch und eine weiße Substanz aus dem Fenster der Wohnung. Später wurde dann noch 1115,- Euro sichergestellt und eine Person festgenommen. Diese hielt sich unerlaubt in Deutschland auf.

Pünktlich um 06:15 Uhr drangen heute Morgen Bundespolizisten in eine Wohnung in der Kesselstraße ein. Auf Grund eines Beschlusses des Dortmunder Amtsgerichts sollte die Wohnung nach Diebesgut durchsucht werden. Der Mieter der Wohnung galt als Tatverdächtiger eines Diebstahls der sich im Dezember 2016 in einem Zug, auf dem Weg von Dortmund nach Coesfeld, ereignet hatte. Einem 28-jährigen Mann aus Weimar wurde damals ein Rucksack mit diversen Wertgegenständen und einem Smartphone entwendet.

Durch Recherchen der Bundespolizei konnte der Wohnungsinhaber, ein 38-jähriger Libanese, als Tatverdächtiger ermittelt werden. Noch bevor Einsatzkräfte in die Wohnung eindringen konnten, wurde aus der Wohnung im dritten Stock circa 400 Gramm Haschisch und eine weiße Substanz entsorgt. Diese konnten durch Bundespolizisten, die sich vor dem Haus aufhielten, sichergestellt werden.

Das eigentlich gesuchte Smartphone des Geschädigten konnten in der Wohnung nicht sichergestellt werden. Dafür jedoch 16 Mobiltelefone, sieben Navigationsgeräte und zwei Tablets. Zusätzlich wurden neben dem 38-jährigen Wohnungsinhaber noch zwei weitere Personen angetroffen. Einer der Männer, ein 43-jähriger Marokkaner, hielt sich unerlaubt in Deutschland auf und wurde daher festgenommen.

Zudem wurden 1115,- Euro Bargeld und diverse Verpackungsmaterialien sichergestellt. Derzeit laufen die Vernehmungen der drei Männer.

Die Bundespolizei leitete gegen das Trio ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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