Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Klemmbrettmasche im Gelsenkirchener Hauptbahnhof - Bundespolizei warnt vor Betrügern

Gelsenkirchen (ots) - Passend zur Ferienzeit sind auch sie wieder unterwegs. Die Rede ist von dreisten Klemmbrettbetrügern. Gestern Nachmittag (28. Juli) tauchte mindestens einer dieser aggressiven "Bettler" im Gelsenkirchener Hauptbahnhof auf. Die Bundespolizei warnt vor dieser dreisten Masche des Spendensammelns.

Gegen 15:00 Uhr versuchte ein 20-jähriger Rumäne, im Personentunnel des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs "Spenden" zu sammeln. Um den Eindruck der Seriosität zu vermitteln war der Mann im Besitz eines Klemmbretts, auf welchem ein Zettel mit einem "Spendenaufruf" angebracht war. Dieser Zettel sollte Reisenden "vorgaukeln", dass es sich um eine seriöse Organisation handelte, in deren Auftrag der Rumäne Geld sammelte. Reisende sollten auf dem Zettel unterschreiben. Weiter soll der Mann in aggressiver Art und Weise versucht haben Reisende dazu zu bewegen, Geld zu spenden.

Eine Mitarbeiterin der Bahn setzte dem kriminellen Treiben ein Ende. Bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei beabsichtigte die 46-jährige Zeugin den Betrüger festhalten, woraufhin dieser sich losriss und flüchtete. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten Bundespolizisten den 20-Jährigen in Bahnhofsnähe stellen.

Das Klemmbrett wurde sichergestellt. Gegen den bereits wegen mehrfachen Betrugsdelikten polizeibekannten Mann wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.

Sollten Sie in Zügen und Bahnhöfen ebenfalls von Klemmbrettbetrügern angesprochen werden, gibt die Bundespolizei folgende Verhaltenstipps:

   - versuchen Sie Abstand zu halten
   - holen Sie nie ihre Geldbörse aus der Tasche
   - Sprechen Sie gezielt Bahnmitarbeiter oder die Bundespolizei an
   - Werden Sie massiv bedrängt, wählen Sie den Polizeinotruf. 

Weitere nützliche Informationen und Beratungsangebote finden Sie auch auf www.polizei-beratung.de

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