Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr -Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise-

Schloß Holte-Stukenbrock (ots) - Am Montagabend (25.07.2016) gegen 19:53 Uhr wollte eine bislang unbekannte männliche Person mit dem Fahrrad trotz geschlossener Schranken den Bahnübergang an der "Oerlinghauser Straße" in Schloß Holte-Stukenbrock überqueren. Der Triebfahrzeugführer der bereits herannahenden "Nord West Bahn" -Laufweg Bielefeld-Paderborn- gab Achtungssignale und leitete eine Schnellbremsung ein. Ob er die Person erfasst hatte, konnte er zunächst nicht feststellen.

Laut späteren Aussagen von Reisenden habe sich die Person mit dem Fahrrad noch aus dem Gefahrenbereich bringen können und sei nicht vom Zug erfasst worden. Im Anschluss hätte sich der Mann direkt von der Örtlichkeit entfernt. Durch die Schnellbremsung wurden keine Reisenden im Zug verletzt. Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und wurde abgelöst.

Bei der männlichen Person soll es sich um einen älteren Herrn mit einem blau-weiß gestreiften Oberteil gehandelt haben.

Durch diesen Vorfall war die eingleisige, nichtelektrifizierte Personenzugstrecke von 19:58 Uhr bis 21:03 Uhr gesperrt. Dadurch kam es zu Verspätungen im Zugverkehr. Drei Züge erhielten eine Gesamtverspätung von 143 Minuten.

Die in diesem Fall zuständige Bundespolizeiinspektion Münster leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Sie bittet Zeugen, die nähere Angaben zu diesem Vorfall -insbesondere zum älteren Herrn- machen können, sich unter der kostenfreien Servicenummer: 0 800 6 888 000 zu melden.

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