BPOLD STA: Ellenbogen in das Gesicht gerammt - Zwei verletzte Bundespolizisten nach Widerstand

Dortmund (ots) - Die Gewahrsamnahme eines polizeibekannten Dortmunders führte Freitagabend (04. März) zu zwei verletzten Bundespolizisten. Sie mussten ihren Dienst abbrechen.

Gegen 21:30 Uhr waren die beiden Diensthundeführer der Bundespolizei auf den 24-jährigen Dortmunder aufmerksam geworden. Dieser schlug sich mit einer weiteren Person auf dem Bahnhofsvorplatz. Sofort wurden die beiden Kontrahenten getrennt. Weil beide Männer auf einen Strafantrag wegen Körperverletzung verzichteten, erteilten die Bundespolizisten ihnen einen Platzverweis für den Hauptbahnhof.

Auf Höhe der Katharinentreppe hatte es sich der Dortmunder offensichtlich doch noch anders überlegt. Er drehte um und ging erneut zu den beiden Bundespolizisten. Diese forderten ihn abermals auf, den Bahnhof zu verlassen. Unter Beleidigungen der Einsatzkräfte wollte er sich nun in den Hauptbahnhof begeben, woran ihn die Einsatzkräfte hinderten und ihn in Gewahrsam nahmen. Anschließend wurde er zur Wache gebracht.

Dort griff der aggressive 24-Jährige einen Bundespolizisten mit einem Ellenbogenschlag in das Gesicht an. Im Verlaufe der körperlichen Auseinandersetzung, verletzte er einen Beamten an der Schulter, den anderen durch eine Gelenkkapsel Fraktur an der Hand.

Wie spätere Ermittlungen ergaben, war der Dortmunder bereits schon drei Mal, im vergangen Monat, polizeilich in Erscheinung getreten. In zwei Fällen von Körperverletzungen, hatte er Waffen (Schlagring/ Messer) gegen seine Opfer eingesetzt.

Weil er sich in der Bundespolizeiwache nicht beruhigte, kam er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam.

Die beiden Bundespolizisten mussten ihren Dienst abbrechen.

Gegen den Dortmunder, der bereits zwei Aufenthalte in den Justizvollzugsanstalten in Dortmund und Castrop-Rauxel hinter sich hat, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstands eingeleitet.

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