BPOLD STA: Zivilfahnder der Bundespolizei stellte Taschendiebe auf frischer Tat -Festnahme im Hauptbahnhof Hamm-

Hamm, Münster (ots) - Zivilfahnder der Bundespolizei nimmt einschlägig bekannte Taschendiebe auf frischer Tat fest. Das Diebesgut konnte der ahnungslosen Besitzerin noch vor Ort zurückgegeben werden.

Am Samstagmittag (05.03.2016) gegen 13:00 Uhr war im Hammer Hauptbahnhof ein Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei auf dem Rückweg vom Dienst unterwegs. Er hielt sich auf dem Bahnsteig auf und wartete auf den Zug in Richtung Münster. Hierbei fielen ihm zwei Frauen auf, die offenkundig Ausschau noch potentiellen Opfern hielten. Nach Einfahrt des Zuges nutzten die beiden Tatverdächtigen das beim Einstieg entstandene Gedränge für sich aus und zogen einer 53-jährigen Reisenden die Geldbörse aus der Handtasche. Die Geschädigte bemerkte die Diebstahlshandlung nicht.

Hierbei handelte es sich um den sogenannten "Drängel-Trick": Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder "in die Zange" genommen. Der Komplize bleibt plötzlich stehen, während das Opfer auf den Komplizen aufläuft und dadurch abgelenkt wird, entwendet der "Zieher" die Wertsachen der ahnungslosen Opfer

Dem Bundespolizisten gelang es, die beiden 24- und 25-jährigen, bosnisch-herzegowinischen Tatverdächtigen aus Düsseldorf und Köln vorläufig festzunehmen und mit Hilfe der uniformierten Kollegen des Bundespolizeireviers Hamm dem Dienstraum zuzuführen.

Die bis dahin ahnungslose Geschädigte aus Münster wurde von den Bundespolizisten informiert. Sie konnte noch vor Ort ihre Geldbörse mit Inhalt vollständig in Empfang nehmen.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden die beiden weiblichen Tatverdächtigen aus dem Bundespolizeirevier Hamm entlassen.

Zuvor leiteten die Bundespolizisten Strafverfahren wegen besonders schweren Fall des Diebstahls gegen die Frauen ein.

Die Bundespolizei rät: Die Taschendiebe suchen zum Beispiel die Enge bei Menschenansammlungen, arbeiten oft in Gruppen und beobachten ihre Opfer genau, bevor sie zulangen. Reisende sollten ihre Wertgegenstände möglichst verschlossen in einer Innentasche der Kleidung dicht am Körper tragen, Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Armen geklemmt festhalten. Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo in der Geldbörse -schon gar nicht auf der Zahlungskarte-. Sollten Ihnen Zahlungskarten abhanden gekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, zum Beispiel telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf: 116 116.

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