Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Taschendieb klaut weil er kein Geld hat - Versuch die Beute vor der Bundespolizei zu verstecken schlug fehl

Dortmund, Quickborn (ots) - Beamte der Bundespolizei nahmen heute Morgen (23. Februar 01:50 Uhr) einen 37-jährigen Algerier auf dem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof fest. Der Mann hatte zuvor einem 50-Jährigen im ICE 2021 Geld und Mobilfunktelefon gestohlen. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

Eine Streife der Bundespolizei konnte in den frühen Morgenstunden, am Gleis 16 beobachten, wie ein Mann den Zug, unmittelbar vor der Abfahrt verließ. In einer Hand hatte er mehrere Geldscheine, in der anderen Hand ein Mobiltelefon. Als er die uniformierten Polizisten erblickte, wirkte er überrascht und versuchte sich der polizeilichen Kontrolle zu entziehen.

Bei der Überprüfung konnte er weder Ausweispapiere noch ein Mobiltelefon vorzeigen. Lediglich ein Bargeldbetrag, in Höhe von 135,- Euro, befand sich in seiner Hosentasche.

Um seine Identität festzustellen, wurde er zur Wache geführt. Hierbei stellte sich heraus, dass der 37-Jährige bereits mehrfach mit Eigentumsdelikte in Verbindung gebracht wurde. Zuletzt saß er, wegen verschiedener Diebstähle, bis zum 01. Februar 2016 in Untersuchungshaft. Eine Berechtigung sich legal in Deutschland aufzuhalten lag nicht vor.

Zwischenzeitlich wurde in Erfahrung gebracht, dass es im Zug ICE 2021 zu einem Diebstahl gekommen war. Hierbei wurde einem 50-jährigen Mann aus Quickborn, genau ein Betrag von 135,- Euro aus der Geldbörse gestohlen. Auch die Stückelung wurde vom Opfer benannt und entsprach der Sortierung, die beim Dieb gefunden wurde.

Bei einer nochmaligen Nachschau auf dem Bahnsteig wurde unter einer Bank auch das gestohlene Handy gefunden.

Zum Diebstahl befragt, entgegnete der 37-Jährige, er muss "Zapzarapp" machen, weil er sonst kein Geld habe.

Der Algerier wurde über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in Kenntnis gesetzt und danach dem Polizeigewahrsam in Dortmund überstellt. Dort ordnete der Haftrichter die sofortige Untersuchungshaft an.

Das Opfer erhielt inzwischen Bargeld und Mobiltelefon zurück.

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