Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Brutalität, Ekel und Gewalt - Bundespolizei beendet Messerattacke

Dortmund (ots) - Ein anhaltender Streit endete am Montagabend (22. Februar, 21.20 Uhr) im Dortmunder Hauptbahnhof mit einem Messerangriff eines 23-jährigen Dortmunders gegen einen gleichaltrigen Kontrahenten. Bundespolizeibeamte beendeten den Angriff. Der betrunkene Täter wurde angezeigt und dem Polizeigewahrsam überstellt.

Die Einsatzkräfte waren auf dem Weg einen Ladendiebstahl aufzunehmen, als sie auf zwei Männer aufmerksam wurden, die in der Empfangshalle, ein lautes und aggressives Streitgespräch führten. Die Bundespolizisten schritten ein, schlichteten und erteilten den Männern einen Platzverweis.

Bereits hier wurden sie vom 23-jährigen Dortmunder mit "Halts Maul Bulle. Ohne deine Hundemarke bist du nichts", beleidigt.

Zwischenzeitlich wurde der Ladendieb zur Wache verbracht. Bei dem anschließenden Kontrollgang wurden die Bundespolizisten erneut auf die Streithähne aufmerksam. Nun stand der 23-Jährige, mit einem Messer bewaffnet, vor seinem Gegner und ging auf ihn zu.

Die Bundespolizisten überwältigten und entwaffneten den Mann, legten ihn Handschellen an und brachten ihn zur Wache.

Hintergründe zum Streit konnten nicht in Erfahrung gebracht werden.

Sein Streitpartner, es handelte sich um einen 23-jährigen Marokkaner, der bereits wegen, Totschlag, Körperverletzung und Rauschgiftvergehen, polizeilich in Erscheinung getreten ist, trug nicht zur Aufklärung der äußeren Umstände bei.

Der 23-jährige Angreifer, der ebenfalls durch Gewalt- und Eigentumsdelikte polizeilich bekannt war, leistete bei der Durchsuchung auf der Wache erheblichen Widerstand. Die Zelle verunreinigte er durch vorsätzliches Urinieren und Erbrechen. Noch während der beauftragten Reinigung, wiederholte er sein Verhalten in der Ausweichzelle.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille.

Er wurde dem Dortmunder Polizeigewahrsam überstellt und heute Morgen dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung ein.

Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

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