BPOLD STA: Mit Haftentlassungsschein im Gepäck erneut zugeschlagen - Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei nehmen Dieb fest

Dortmund - Hamm - Werne - Frankfurt (ots) - Eigentlich hätte der Haftentlassungsschein der JVA Frankfurt gut als Gedächtnisstütze dienen können, das sich Straftaten nicht lohnen. Das galt aber nicht für ein 30-Jährigen algerischen Taschendieb, der gestern Morgen (02. Februar), die Geldbörse einer schlafenden Reisenden gestohlen hatte. Bundespolizisten hatten ihn zu diesem Zeitpunkt schon längst im "Visier".

Bereits gegen 08:00 Uhr suchte der Algerier im Kölner Hauptbahnhof geeignete Taschendiebstahlsopfer. Immer wieder wechselte er die Bahnsteige. Als der RE 1 am Bahnsteig ankam, stieg er in den Zug und setzte sich in das 1. Klasse Abteil, hinter eine 45-Jährige schlafende Reisende aus Hamm. Auch die zivilen Bundespolizisten stiegen in den Zug und beobachteten das Treiben des 30-Jährigen.

Dieser öffnete die Handtasche der schlafenden Frau und entnahm die Geldbörse. Als er daraufhin das Abteil verlassen wollte, wurde er noch im Zug durch die Bundespolizisten festgenommen. Das Eigentum, der sichtlich überraschten Reisenden, erhielt diese zurück. Ein Schaden in Höhe von 750,- Euro blieb ihr erspart.

Im Dortmunder Hauptbahnhof wurde der Dieb zur Wache gebracht. Dort wurde in seinen Sachen ein Haftentlassungsschein der JVA Frankfurt aufgefunden. Wie sich herausstellte, war er erst am 02. Februar aus der Haft entlassen worden.

Zur Verhinderung weiterer Taschendiebstähle entschied der zuständige Haftrichter, dass der Algerier der in einer Unterkunft in Werne a.d.L wohnt, in Untersuchungshaft zu nehmen sei.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen zahlreicher Diebstahls-, Gewalt- und Drogendelikten polizeibekannten Mann, ein erneutes Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.

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