BPOLD STA: Bundespolizei gelingt Schlag gegen Graffiti-Szene - Festnahmen, Wohnungsdurchsuchungen, Sicherstellungen

BPOLD STA: Bundespolizei gelingt Schlag gegen Graffiti-Szene - Festnahmen, Wohnungsdurchsuchungen, Sicherstellungen
Foto: BPOLI Düsseldorf Ablichtung einer durchsuchten Wohnung - stellvertretend für alle weiteren Wohnungen.

Mönchengladbach, Viersen, Düsseldorf, Köln (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag (17. Januar) legten Beamte der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf gleich sieben Graffitisprayern das Handwerk. Die organisierte Gruppe wurde beim Besprühen von zwei Zügen - Graffitis umfassten mehr als 60 Quadratmeter - angetroffen und festgenommen.

Die Tatverdächtigen versuchten zunächst noch zu flüchten, konnten jedoch entweder direkt am Tatort oder kurze Zeit später in den zur Flucht bereitgestellten Fahrzeugen festgenommen werden.

Bei den Tätern handelt es sich um, zwei aus Köln stammende männliche Personen (23, 27), einen 19-jährigen Düsseldorfer, zwei männliche Personen aus Viersen (19, 20) und zwei weibliche Personen aus Solingen (16, 50).

Am Tatort sowie in den Fahrzeugen konnten Sprühdosen, Zeichnungen, Blackbooks, Mobiltelefone, SD Karten, ein USB Stick, eine externe Festplatte mehrere Fotokameras und eine kleine Menge Marihuana sichergestellt und zugeordnet werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und dem zuständigen Richter des Amtsgerichts wurden per Beschluss Wohnungsdurchsuchungen bei allen Tatverdächtigen vorgenommen. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen fielen den Beamten etliche Spraydosen, Sprayer-Utensilien, Notebooks, Blackbooks, Videoaufnahmen, Skizzen, Fotoaufnahmen, Zeichnungen und diverse Speichermedien in die Hände. Möglicherweise können anhand der sichergestellten Beweismittel alte Tatbestände aufgeklärt und zugeordnet werden.

Die Bundespolizei hat gegen alle Tatverdächtigen Strafverfahren eingeleitet. Hinsichtlich der genauen Schadenshöhe können noch keine Angaben getätigt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen im Laufe des Vormittags entlassen.

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