BPOLD STA: Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei gegen die Taschendiebstahlskriminalität in Zügen und Bahnhöfen - S-Bahn 1 im Focus der Einsatzkräfte

BPOLD STA: Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei gegen die Taschendiebstahlskriminalität in Zügen und Bahnhöfen - S-Bahn 1 im Focus der Einsatzkräfte
Foto: Bundespolizei

Essen - Bochum (ots) - Nachdem Einsatzkräfte der Bundespolizei bereits am vergangenen Wochenende (08./09. Januar) schwerpunktmäßig die Züge der S-Bahn Linie 6, am Haltepunkt Essen-Kettwig, überprüft hatten, stand dieses Wochenende (15./ 16. Januar) die S-Bahnen der Linie 1 im Focus von Einsatzkräften der Bundespolizei.

In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag, kontrollierten Bundespolizisten, jeweils in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr, mehrere S-Bahn Züge der Linie 1, um relevante Personengruppen der Taschendiebstahlszene zielgerichtet zu überprüfen und so Taschendiebstähle zu verhindern und weitere Informationen im Bereich des Deliktfeldes der Eigentumskriminalität zu gewinnen.

Hierzu wurden Personen, die der nordafrikanischen Taschendiebstahlsszene zugeordnet werden, gezielt am Bahnhof Essen-West überprüft.

An beiden Schwerpunkttagen wurde immer wieder festgestellt, dass die in Rede stehende Personengruppe, Züge des öffentlichen Nahverkehrs, trotz vorhandenen Bargeldes, ohne Fahrausweise nutzten. Die Bundespolizei leitete gegen 15 "Schwarzfahrer" Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung ein.

Zusätzlich wurden vier Personen festgestellt, welche nicht Besitz von erforderlichen Aufenthaltsdokumenten waren. Sie wurden vorläufig festgenommen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

In einem Fall konnten Einsatzkräfte einen 31-jährigen Mann in der S 1 vorläufig festnehmen. Der Bochumer war gerade dabei Kokain zu konsumieren. Die Drogen wurden sichergestellt, gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Insgesamt überprüfte die Bundespolizei in beiden Nächten 33 Personen die der nordafrikanischen Taschendiebstahlsszene zuzuordnen waren. 15 Personen wurden durchsucht. Insgesamt wurden 24 Platzverweise ausgesprochen. Bei drei Personen wurde eine Fahndungsausschreibung von diversen Staatsanwaltschaften festgestellt. Die Wohnanschriften dieser Personen werden nun den zuständigen Stellen übermittelt.

Auch zukünftig wird die Bundespolizei Schwerpunktkontrollen in Zügen und Bahnhöfen durchführen, um gegen die nordafrikanische Taschendiebstahlsszene vorzugehen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall
Telefon: +49 (0)173 7150710
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Das könnte Sie auch interessieren: