Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Demonstrationsgeschehen in Köln - Bundespolizei im Einsatz am Kölner Hauptbahnbahnhof

BPOLD STA: Demonstrationsgeschehen in Köln - Bundespolizei im Einsatz am Kölner Hauptbahnbahnhof
Foto Bundespolizei

Köln (ots) - Die Bundespolizei war heute (09. Januar), anlässlich von zwei Versammlungen, mit einem Großaufgebot im Bereich des Köln Hauptbahnhofs sowie im Ruhrgebiet im Einsatz.

Einsatzkräfte begleiteten seit den Vormittag größere Personengruppen von Teilnehmern beider Versammlungen nach Köln. Bei der Ankunft eines Regionalexpress aus dem Ruhrgebiet, mit 450 PEGIDA Teilnehmern, zündete ein bislang unbekannter Tatverdächtiger Pyrotechnik. Hierdurch wurden zwei Bundespolizisten, die sich im direkten Umfeld aufhielten, durch ein Knalltrauma verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Bis auf diesen Vorfall verlief die Anreisephase ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt kamen circa 760 PEGIDA Teilnehmer sowie 500 Personen der Gegendemonstration mit Zügen der Deutschen Bahn AG nach Köln.

Im Rahmen der Abreisephase kam es im Bereich eines Zugangs in den Hauptbahnhof (Breslauer Platz) zu Provokationen durch PEGIDA Teilnehmern. Daraufhin räumten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Bereich. Nachdem circa 500 rechtsgerichtete Versammlungsteilnehmer einen Regelzug bestiegen hatten, verließ dieser in Begleitung der Bundespolizei den Kölner Hauptbahnhof in Richtung Ruhrgebiet. Beim Ausstieg von rechtsgerichteten Versammlungsteilnehmern in Essen, kam es zu "Rangeleien" mit anderen Personen. Dabei fiel eine Person, selbstverschuldet, in den Gleisbereich und wurde dadurch leicht verletzt.

Gegen 18:00 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Versammlungsteilnehmern, am Bahnhof Köln West, informiert. Nachdem Einsatzkräfte am Haltepunkt eintrafen, konnten keine Personen mehr festgestellt werden.

Im Kölner Hauptbahnhof und auf verschiedenen Bahnsteigen, kam es immer wieder zu gegenseitigen Provokationen von den unterschiedlichen Versammlungsteilnehmern. Gegen gewalttätige Auseinandersetzungen wurde daraufhin konsequent eingeschritten.

Nach derzeitigem Stand (19:30 Uhr) leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und Widerstands ein.

Durch das starke Aufgebot von Einsatzkräften der Bundespolizei aus dem gesamten Bundesgebiet konnten größere Auseinandersetzungen unter den verschiedenen Versammlungsteilnehmern verhindert werden, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeidirektion Oliver Humpert.

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