Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Lebensgefahr! - Unbekannte bewerfen ICE mit Steinen - Frontscheibe beschädigt - Bundespolizei sucht Zeugen

BPOLD STA: Lebensgefahr! - Unbekannte bewerfen ICE mit Steinen - Frontscheibe beschädigt - Bundespolizei sucht Zeugen
Foto: Bundespolizei

Schwelm - Wuppertal - Gevelsberg - Hagen (ots) - In Lebensgefahr brachten Samstagmittag (02. Januar), bislang Unbekannte, den 35-jährigen Triebfahrzeugführer eines Intercityexpress (ICE), indem sie Steine auf einen fahrenden ICE warfen. Glücklicherweise hielt die Frontschreibe des Treibfahrzeugs stand.

Gegen 14:25 Uhr befand sich der ICE auf dem Weg von Köln nach Berlin. Im Bereich der Ortslage Schwelm (Hagener Straße) bewarfen Unbekannte das Triebfahrzeug mit Gegenständen, wodurch die Fortscheibe beschädigt wurde. Glücklicherweise hielt diese, trotz einer Geschwindigkeit von mehr als 80 Km/h, dem Einschlag stand und zersplitterte nicht.

Die Bundespolizei sicherte Spuren am ICE und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

In diesem Zusammenhang weist die die Bundespolizei auf die Gefährlichkeit solcher Handlungen hin. Gegenstände, die bei voller Fahrt auf die Frontscheibe eines Triebfahrzeuges geworfen werden, können zum tödlichen Geschoss für den Triebfahrzeugführer werden, wenn die Scheibe zersplittert und der Gegenstand in das Innere des Fahrerstandes gelangt.

Deshalb sanktioniert der Gesetzgeber den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) nicht ohne Grund mit einem Strafmaß von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Zeugen die Hinweise zu Personen geben können, die sich am 02. Januar, in der Zeit von 14:10 Uhr bis 14:25 Uhr, an der Bahnstrecke im Bereich der Hagener Straße in Schwelm, aufgehalten haben, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenlosen Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall
Telefon: +49 (0)231 562247-542
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

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