Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Gewaltbereitschaft ebbt auch zum Jahresende nicht ab - Bundespolizei und Sicherheitsdienste angegriffen, bespuckt und beleidigt

Dortmund (ots) - Bereits am Montagmorgen (29. Dezember) beschüttete ein 53-jähriger Mann im Dortmunder Hauptbahnhof grundlos einen 45-jährigen Sicherheitsbediensteten der Bahn. Der Mitarbeiter wurde hierbei im Gesicht verletzt. Mit Verdacht auf Verbrennungen, begab er sich in ärztliche Behandlung. Verständigte Bundespolizisten nahmen den 53-jährigen Täter vorläufig fest. Hierbei zeigte er den Beamten mehrmals eindeutig den Mittelfinger. Auf den Weg zur Wache ließ sich der polnische Staatsbürger mehrfach auf den Boden fallen. Dabei zog er sich Verletzungen im Gesichtsbereich zu, was dazu führte, dass er mittels RTW der Unfallklinik zugeführt werden musste. Der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stehende Mann handelte sich durch sein Verhalten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.

Ein vermutlich 24-jähriger Mann nutzte am Nachmittag (29. Dezember) den Intercityzug 2218 für die Fahrt von Düsseldorf nach Dortmund. Einen Fahrausweis hatte er nicht, die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Beamte der Bundespolizei übernahmen den uneinsichtigen Schwarzfahrer und beabsichtigten die Personaldaten auf der Wache festzustellen. Auf dem Weg dorthin sperrte sich der junge Mann und versuchte mehrfach sich loszureißen, um so, weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entgehen. Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen. Weil Durchsuchungs- und Erkennungsdienstliche Maßnahmen keine Rückschlüsse auf die unbekannte Person zuließen, wurde er der Kriminalwache der Polizei Dortmund überstellt. Auf dem Weg dorthin nannte er erneut Personaldaten, die jedoch nicht bestätigt werden konnten. Gegen den Schwarzfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung, Widerstand und Verdacht des unerlaubten Aufenthaltes in der Bundesrepublik eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Auch am frühen Abend (29. Dezember) sorgte die Beobachtung eines Ladendiebstahls für einen Gewaltausbruch eines 28-jährigen Tunesiers. Der Ladendetektiv hatte einen Kosmetikdiebstahl beobachtet und den Täter angesprochen. Sofort wurde der Sicherheitsmitarbeiter beleidigt und durch eine simulierte Geste, mit der Hand den Hals durchschneiden, eingeschüchtert. Auch verständigte Beamte der Bundespolizei wurden vom Dieb äußerst aggressiv empfangen. Bei der Durchsuchung schlug, trat und spuckte der 28-Jährige nach den Einsatzkräften. Eine Beißattacke in Richtung der Einsatzkräfte wurde wie die anderen Attacken abgewehrt. Erst auf der Dienststelle konnte die Personalien des Mannes, der zusätzlich im Besitz von Marihuana war, festgestellt werden. Gegen den in Essen wohnenden 28-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand, Körperverletzung, Ladendiebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden bei allen Einsatzmaßnahmen nicht verletzt.

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