Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Holz und Steine auf Gleisanlagen gelegt - Bundespolizei ermittelt nach gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr - Zeugen gesucht!

Foto: Bundespolizei Dortmund

Iserlohn - Hagen (ots) - Bislang Unbekannte legten vermutlich am frühen Sonntagmorgen (14. Dezember) mehrere Gegenstände auf die Gleise der Bahnstrecke Iserlohn - Hagen. Ein Zug überfuhr die Gegenstände und wurde dabei dermaßen beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte und in Richtung Hagen abgeschleppt wurde.

Gegen 00:20 Uhr überfuhr ein Zug der Abellio-Bahn (ARB 89549) mehrere Holzstücke und Schottersteine im Bereich der Bahnstrecke an der Karl-Arnold-Straße 14 im Iserlohner Stadtgebiet. Dabei wurde der Zug durch die circa 30 cm dicken und bis zu einem Meter langen Baumstämme, sowie auf die Schienenköpfe aufgelegten Schottersteine dermaßen beschädigt, dass er durch ein angefordertes Schienenfahrzeug nach Hagen geschleppt werden musste. Personen im Zug wurden nicht verletzt.

Einsatzkräfte der Bundespolizei sicherten am Tatort Spuren und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Die Ermittlungen dauen an.

Zeugen, denen Personen im Bereich der Karl-Arnold-Straße in Iserlohn, in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember zwischen 23:00 Uhr und 00:20 Uhr aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefährlichkeit einer Hindernisbereitung im Bahnbereich hin. Es handelt sich nicht um einen "Dummenjungenstreich". Zerfahrene Gegenstände können zu gefährlichen Geschossen werden und unter Umständen Personen verletzen. Das Strafmaß für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) sieht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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