Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Lebensgefahr unter Drogeneinfluss - 25-Jähriger flüchtet vor Bundespolizisten durch Gleisanlagen und leistet erheblichen Widerstand

Hagen - Dortmund (ots) - In Lebensgefahr begab sich gestern Morgen (24. November) ein 25-jähriger Dortmunder im Hagener Hauptbahnhof. Der nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Mann hielt sich in den Gleisanlagen auf, flüchtete vor Bundespolizisten und griff diese an. Nur durch Hilfe von Hagener Polizeibeamten konnte der Dortmunder festgenommen werden. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Hagener Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 06:15 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Person in den Gleisanlagen des Hauptbahnhofs informiert. Sofort suchten Bundespolizisten die Gleisanlagen nach dieser Person ab. Hierbei trafen sie auf den Gesuchten, der gerade dabei war aus den Gleisanlagen zurück auf den Bahnsteig zu klettern. Als die Einsatzkräfte den Mann auf sein Fehlverhalten ansprechen, sprang dieser zurück in die Gleise um vor den Beamten zu flüchten. Dabei hatte er großes Glück, als er vor eine fahrende Diesellok sprang und in letzter Sekunde das Gleis wechseln konnte.

Nachdem er zurück über den Bahnsteig in die Empfangshalle flüchtete, konnte eine Streife der Bundespolizei ihn im Personentunnel stellen. Sofort griff er die Beamten mit Schlägen und Tritten an. Diese setzten Pfefferspray gegen den Angreifer ein, der jedoch darauf nicht im geringsten reagierte. Mit Verstärkung von Beamten der Hagener Polizei konnte er schließlich überwältigt werden. Weil er sich weiterhin unkontrolliert wehrte und nach eigenen Angaben Betäubungsmittel konsumierte, wurde ein Krankenwagen alarmiert. Zur Beobachtung wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er intensivmedizinisch überwacht wurde.

Gegen den wegen zahlreichen Drogendelikten polizeibekannten Dortmunder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand eingeleitet. Zusätzlich muss er mit einem Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich rechnen.

Ein Bundespolizist wurde an der Hand leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

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