Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Kinder schmeißen Steine auf Züge, Bundespolizei klärt über Gefahren auf!

Aachen (ots) - Am Sonntag (23.11.14) gegen 16:00 Uhr alarmierte die Notfallleistelle Duisburg die Leistelle der Bundespolizei Aachen über spielende Kinder im Gefahrenbereich der Bahn. Die Kinder hatten von der Übergangsstelle Geilenkirchen-Würm vorbeifahrende Züge mit Steinen beworfen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei begab sich sofort zum Ort des Geschehens, konnte aber nach längerer Absuche der Örtlichkeiten keine Kinder im Gefahrenbereich auffinden. Durch die eingeleiteten gefahrenabwehrenden Maßnahmen hatten 5 Personenzüge Verspätungen von insgesamt 32 Minuten.

Die Bundespolizei warnt vor Mutproben oder Leichtsinn dieser Art.

Durch das Bewerfen von Zügen mit Steinen könnten Personen im und außerhalb eines Zuges gefährdet werden. Die Steine könnten die Zugscheiben durch die Wucht des Aufpralls durchschlagen oder durch die starke Splitterwirkung Mitreisende erheblich verletzen. Auch Beschädigungen des Zuges hat der Bewurf von Steinen zur Folge. Mehrere tausend Euro können durch geborstene Scheiben, sowie Ausfallzeiten durch Reparaturen des Waggons auf den Verursacher beziehungsweise die Eltern zukommen. Die verursachten Verspätungen könnten noch privatrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn AG nach sich ziehen.

Viele Kinder beziehungsweise Jugendliche können noch nicht die Tragweite ihres Handels überschauen. Bei dem Bewerfen eines Zuges mit Steinen, könnte es sich um eine Straftat wie des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr handeln. Der Gesetzgeber sieht hierfür Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren vor. Bei Jugendlichen kann Jugendarrest oder eine Jugendstrafe verhängt werden.

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