Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Bundespolizei nimmt Schleuser gleich zwei Mal fest

Aachen, Rostock (ots) - Am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei auf der Bundesautobahn BAB 44 einen zuvor aus Belgien eingereisten PKW mit 4 Insassen. Fahrer war 25-jähriger Mongole, der sich ordnungsgemäß mit einem mongolischen Pass und einen spanischem Aufenthaltstitel ausweisen konnte. Mitfahrer waren zwei 27- und 41-jährige Chinesinnen und ein 30-jährige Chinese, die lediglich französische Asylbescheinigungen zur Kontrolle vorlegen konnten. Wegen des Verdachtes der unerlaubten Einreise und der Einschleusung von Ausländern wurden die Personen mit zur Dienststelle genommen. Die Überprüfung in Frankreich bestätigten die Angaben zu den Chinesen. Nach der Anzeigenerstattung wurden die unerlaubt eingereisten Personen aufgefordert, sich nach Frankreich zurückzubegeben. Hierfür erhielten sie eine Grenzübertrittsbescheinigung, die sie nach ihrem Eintreffen in Frankreich bei einer deutschen Auslandvertretung abgeben sollten. Dem Schleuser bliebt dieses Mal noch von der Untersuchungshaft verschont und er konnte die Dienststelle wieder als freier Mann verlassen. Doch nach dem Motto, die Katze kann das Mausen nicht lassen, fuhr dieser mit seinen drei Begleitern jedoch nicht in Richtung Frankreich, sondern in den Norden Deutschlands. Gegen 03.00 Uhr am Sonntag wurden die Vier in Rostock durch eine Streife der dortigen Bundespolizeiinspektion aufgegriffen, die den Plan, mit einer Fähre nach Skandinavien zu gelangen, vereitelten. Dass sie Tags vorher in Aachen bereits aufgriffen wurden, belegten die mitgeführten Grenzübertrittsbescheinungen. Deshalb nahmen die Rostocker Kollegen Verbindung mit Aachen auf. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass es sich bei den vermeintlichen Chinesen wahrscheinlich um Mongolen handelt. Nach dem jetzigen Aufgriff in Rostock wird der unbelehrbare Schleuser kein Glück mehr haben. Er wird heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Rostock zwecks Anordnung der Untersuchungshaft vorgeführt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Aachen
Knut Paul
Telefon: 0241 / 568 37 - 1003
E-Mail: knut.paul@polizei.bund.de

Bahnhofplatz 3
52064 Aachen

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Das könnte Sie auch interessieren: