Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Arschloch - Ich prügel dich ins Krankenhaus - Aufforderung Schuhe von der Sitzfläche zu nehmen ließ 50-Jährigen ausrasten - Bundespolizei muss renitenten Bahnreisenden mit Zwang aus dem Zug bringen

Wetter - Düsseldorf - Hagen (ots) - Gestern Abend (12. November) rastete ein 50-jähriger Düsseldorfer in einem Zug derart aus, dass ein Bundespolizist auf dem Nachhauseweg einschreiten musste. Der Reisende griff den Beamten mit Schlägen und Tritten an. Grund seiner Aggressivität war offensichtlich die Aufforderung eines Bahnmitarbeiters, seine Schuhe von dem Abteilsitz zu nehmen.

Gegen 22:40 Uhr nutzte der Düsseldorfer die S 5 in Richtung Hagen. In einer Sitzgruppe soll der Mann nach Zeugenaussagen seine Füße auf den gegenüberliegenden Sitz gelegt haben. Als ein 56-jähriger Bahnmitarbeiter den Fahrausweis des 50-Jährigen überprüfte und ihn aufforderte seine Füße vom Sitz zu nehmen, reagierte dieser sofort aggressiv und quittierte die Aufforderung mit den Worten:" Wichser, Arschloch, Nazi; Ich prügel dich ins Krankenhaus."

Daraufhin machte der Prüfdienstmitarbeiter vom Hausrecht Gebrauch und forderte den aggressiven Reisenden auf, den Zug am Haltepunkt Wetter zu verlassen. Als dieser weiter gegen den 50-Jährigen rumpöbelte, schaltete sich ein Bundespolizeibeamter ein, der sich nach Dienstende auf dem Heimweg befand.

Auch die Aufforderungen des Bundespolizisten, den Zug sofort zu verlassen, ignorierte der Düsseldorfer vehement. Er wurde daraufhin unter Zwangsanwendung aus dem Zug geführt. Auf dem Bahnsteig griff er den Beamten mit Faustschlägen und Tritten an. Dieser konnte den Angriff abwehren, den Angreifer zu Boden bringen und Verstärkung alarmieren. Verstärkungskräfte aus Hagen brachten den 50-Jährigen, zur Identitätsfeststellung, zur Bundespolizeiwache am Hagener Hauptbahnhof. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei dem Düsseldorfer um einen alten Bekannten handelte. So hatte er doch in der Vergangenheit bereits mehr als 40 Mal mit der Bundespolizei zu tun. Grund waren immer wieder Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann mit 1,24 Promille deutlich alkoholisiert war. Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand ein.

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