Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Mit der deutschen Polizei unzufrieden - 32-Jähriger zerstört Scheiben an Einsatzfahrzeug der Bundespolizei

Bundespolizeiinspektion Dortmund

Dortmund - Münster (ots) - Nach eigenen Angaben mit der deutschen Polizei unzufrieden war ein 32-jähriger Dortmunder, der heute Mittag (23. März) zwei Scheiben an einem Diensthundefahrzeug der Bundespolizei zerstörte und ein weiteres Fahrzeug beschädigte. Bundespolizisten konnten den Flüchtenden, auf Grund von Zeugenhinweisen, auf der Kreuzung Königswall/ Brinkhoffstraße festnehmen.

Gegen 11:50 Uhr wurde die Bundespolizei durch einen Zeugen darüber informiert, dass eine männliche Person zwei Fahrzeugschreiben an einem Diensthundefahrzeug eingeworfen und ein weiteres Fahrzeug beschädigt hätte. Bundespolizisten stellten an dem Fahrzeug vor der Wache zwei zerstörte Seitenscheiben, an einem weiteren Einsatzfahrzeug mehrere Beschädigungen an der Karosserie fest.

Ein 33-jähriger Zeuge aus Münster erklärte den Beamten, dass er den Vorfall beobachtet habe und dass der Täter in Richtung Dortmunder U gelaufen sei. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten Einsatzkräfte einen Tatverdächtigen auf dem Vorplatz des Dortmunder U lokalisieren.

Als dieser die Bundespolizisten bemerkte, flüchtete er über die Kreuzung Königswall/ Brinkhoffstraße und zwang dabei mehrere Fahrzeuge abrupt abzubremsen, beziehungsweise dem Flüchtigen auszuweichen. Nach diesem Fluchtversuch, der nach Angaben der Beamten aus einem Actionfilm hätte stammen können, wurde der 32-jährige Dortmunder noch auf der Kreuzung festgenommen. Während der Festnahme wehrte er sich mit Schlägen gegen die Bundespolizisten. Diese konnten ihn überwältigen und zur Wache bringen.

Auch in der Durchsuchungszelle ließ der 32-Jährige seinen Unmut freien Lauf und versuchte erneut Beamte zu Schlagen und zu treten.

Ersten Ermittlungen zufolge warf der nicht alkoholisierte Dortmunder mehrere kleine und große Steine gegen die Fahrzeugscheiben, bis diese zerstört waren. Bei einem weiteren Streifenfahrzeug warf er gezielt auf die Karosserie und beschädigte diese an mehreren Stellen.

Gegen den polnischen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel, Körperverletzung, Widerstands und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich.

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