Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Diebstahlsbande spezialisierte sich auf Gebäude der Deutschen Bahn - Fahndungsgruppe der Bundespolizei aus Dortmund und Düsseldorf ermittelte sieben Tatverdächtige

sichergestelltes Diebesgut

Hagen, Essen, Haltern, Duisburg, Oberhausen, Mönchengladbach (ots) - Bereits seit Sommer 2013 häuften sich Einbruchdiebstähle in verschiedenen Meldestellen und Bürotrakten der Deutschen Bahn im Ruhrgebiet. Die Täter verschafften sich hierbei mit bahninternen Schlüsseln Zugang und brachen dann Spinde sowie Wertfächer auf. Die Beute und der entstandene Schaden betrugen nach polizeilicher Schätzung über 50.000,- Euro.

In Hagen verschafften sich drei Tatverdächtige (18/19/20) Ende August 2013 mit einem bundesweit einheitlichem bahninternen Schlüssel Zugang zur DB Meldestelle. Dort brachen sie zahlreiche Mitarbeiterspinde und Wertfächer auf und entwendeten bahninterne und private Gegenstände.

In gleicher Art und Weise wurden Einbrüche bereits im Juli und anschließend im August in Essen (2x) und Haltern (2x) verübt. Der Zugang zu den Büroräumen erfolgte jeweils mit passenden Schlüsseln. Einbruchsspuren waren faktisch nicht vorhanden.

Durch das gewaltsame Öffnen von Spinden und Wertbehältern gelangten die Täter in den Besitz von weiteren Gebäude- und Fahrzeugschlüssel der Deutschen Bahn. Auch spezielle Unternehmensbekleidung, Warnwesten, Namensschilder, mobile Terminals zum Verkauf von Fahrausweisen sowie Blankoblöcke des Verkehrsunternehmens gehörten zu den Objekten der Diebstähle.

Gleichgelagerte Einbruchsdiebstähle in Duisburg, Oberhausen und Mönchengladbach, im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf, führten bereits ab August 2013 zum regelmäßigen Informationsaustausch der Fahnder im Ermittlungsverfahren "Meldestellen".

Einen Anteil zum erfolgreichen Abschluss der Ermittlungen, ist einem Mitarbeiter der DB AG zuzuschreiben. Dieser unterrichtete die Bundespolizei über eine Person, die sich auffallend und überheblich in sozialen Netzwerken, in der Unternehmensbekleidung der Deutschen Bahn darstellte und sicherte hierbei beweisrelevante Bildausdrucke.

Nach Zusammenführung aller vorhandenen Indizien wurden auf Anregung der Bundespolizei über die aktenführenden Staatsanwaltschaft in Duisburg, beim dortigen Amtsgericht, entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt.

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten weitere Beweise und umfangreiches Diebesgut aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Bei den Hauptverdächtigen handelt es sich um junge Männer aus Düsseldorf (19), Essen (18) und Oberhausen (20). Sie stehen im dringenden Tatverdacht gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen aus Dortmund (17/18/20) und Essen (18) in unterschiedlichen Absprachen und Beteiligungen an Einbruchdiebstählen in Hagen, Essen, Haltern am See, sowie in Duisburg, Oberhausen und Mönchengladbach beteiligt gewesen zu sein.

Gegen die Diebstahlsbande wurden Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Fall des Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen geführt.

Der durch Diebstähle und Beschädigungen verursachte Schaden beläuft sich nach polizeilicher Schätzung auf über 50.000,- Euro.

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