Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Bundespolizei fahndete erfolgreich am Flughafen

Düsseldorf (ots) - Erfolgreich fahndete die Bundespolizei am vergangenen Wochenende am Düsseldorfer Flughafen. Zuerst wurde bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle ein 29-jähriger Mann festgestellt, der aus Tunesien kommend seinen Ausweis zur Kontrolle den Bundespolizeibeamten vorlegte. Der tunesische Staatsangehörige war von der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen zur Festnahme ausgeschrieben, weil er wegen "Fahrens ohne Fahrerlaubnis" zu einer Geldstrafe verurteilt und unter seiner Dortmunder Wohnanschrift nicht mehr zu erreichen war. Die verhängte Geldstrafe, in Höhe von 3600.- EURO hatte er bisher nicht gezahlt, was jetzt zu seiner Festnahme führte. Da er bei der Bundespolizei auch nicht in der Lage war die Geldstrafe zu hinterlegen, wurde er in die JVA Düsseldorf eingeliefert, wo er nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verbüßen muss.

Auch wurde bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Istanbul kommend ein 46-jähriger Deutscher festgenommen, als er wieder in die Bundesrepublik einreisen wollte. Das Amtsgericht Bielefeld hatte den Mann im September 2011 wegen gefährlicher Körperverletzung rechtskräftig verurteilt und nun die Strafaussetzung widerrufen. Der in Bielefeld wohnhafte Mann muss nun eine Freiheitsstrafe von 8 Monaten in einer JVA verbüßen.

Weiterhin wurden die Bundespolizeibeamten für das Amtsgericht Offenburg tätig, als sie einem 45-jährigen libyschen Staatsangehörigen im Flughafen seinen Haftbefehl eröffneten. Das Amtsgericht wirft dem Libyer vor, in insgesamt vier Fällen die Deutsche Bahn genutzt zu haben, ohne das Fahrgeld zu entrichten. Hierbei ist ein Schaden von 135.- EURO entstanden. Da er zu der terminierten Hauptverhandlung im Januar 2014 nicht erschienen war, wurde nun der Haftbefehl erlassen.

Ein 25-jähriger Deutscher wurde im Flughafenterminal festgenommen, gegen den das Amtsgericht Gelsenkirchen einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hatte. Das Gericht wirft dem in Krefeld wohnhaften Mann vor, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen im November 2012 einem Taxifahrer gewaltsam sein Handy entwendet, mit Gewaltanwendung gedroht und gezielt nach ihm getreten zu haben. Dieses geschah, nachdem der Taxifahrer die Männer, wie vereinbart, von Krefeld nach Gelsenkirchen gefahren hatte und dort den Fahrpreis kassieren wollte. Da die Zustellung der Anklageschrift an den Krefelder scheiterte und er nach Angaben des Gerichtes bereits strafrechtlich erheblich in Erscheinung getreten ist sowie unter einer laufenden Bewährung stand, wurde im Hinblick auf die zu erwartende Freiheitsstrafe die Untersuchungshaft angeordnet. Er wurde dem Polizeigewahrsam in Essen zur weiteren Veranlassung überstellt.

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