Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta

POL-CLP: Verlaufsmeldung der inspektionsübergreifenden Verkehrskontrolle im Grenzbereich der Landkreise Leer, Ammerland und Cloppenburg am 27.11.2014 von 11.00 bis 19.00 Uhr

Cloppenburg/Vechta (ots) - Verlaufsmeldung der inspektionsübergreifenden Verkehrskontrolle im Grenzbereich der Landkreise Leer, Ammerland und Cloppenburg am 27.11.2014 von 11.00 bis 19.00 Uhr

Am gestrigen Donnerstag, 27.11.2014, von 11.00 bis 19.00 Uhr, haben 23 Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Oldenburg-Stadt/Ammerland, Leer/Emden sowie 4 Mitarbeiter der Landkreise Cloppenburg und Ammerland stationäre und mobile Verkehrskontrollen durchführen. Die Kontrollen fanden vor allem im Grenzbereich der Landkreise Leer, Ammerland und Cloppenburg statt.

Die Auswertung des Verkehrsunfallgeschehens lässt bereits seit Jahren erkennen, dass überhöhte, nicht angepasste Geschwindigkeit, häufig verbunden mit aggressiver Fahrweise sowie Fahren unter Alkohol-/Drogenbeeinflussung, zu den Hauptunfallursachen gehören. Hierbei ist der Anteil der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren gemessen am Anteil an der Gesamtbevölkerung überproportional hoch am Unfallgeschehen beteiligt.

Der Bekämpfung der oben genannten Hauptunfallursachen galt am gestrigen Tag ein besonderes Augenmerk. Vorrangig sollen Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Gruppe der jungen Erwachsenen gelegt werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag im Feststellen und Ahnden von Gurtverstößen und der Überprüfung der Verkehrsteilnehmer, die womöglich unter Drogen- und/oder Alkoholeinfluss standen.

Insgesamt wurden im Kontrollzeitraum 318 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, darunter 2 mal im Bereich eines Fahrverbotes (Geschwindigkeitsübertretung innerhalb geschlossener Ortschaft mindestens 31 km/h, Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaft mindestens 41 km/h). Negativer Spitzenreiter war hier ein Pkw Fahrer, der die B 72 in Bokelesch mit 149 km/h befuhr. Erlaubt sind hier 100 km/h. Den Mann erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, 2 Punkte sowie ein Fahrverbot.

Die Beamten mussten weiterhin 2 "Gurtmuffel" sowie 2 Fahrzeugführer mit Handy am Ohr feststellen.

Bei zwei Kontrollen wurde zudem festgestellt, dass die Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Entsprechende Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurden eingeleitet. Des Weiteren leiteten die Beamten gegen einen Fahrzeugführer ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Der Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Mirco Stieg von der Polizeistation Barßel teilte nach der Kontrolle mit, dass auch im kommenden Jahr weitere Großkontrollen dieser Art durchgeführt werden. "Wir wollen die Zahl der Verkehrstoten weiter senken. Dafür ist es wichtig und notwendig Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen und das Gespräch mit dem Bürger zu suchen."

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