Bundeskriminalamt

BKA: STA BERLIN UND BKA TEILEN MIT: Sicherstellung von 1,65 Tonnen Kokain in den Niederlanden / Festnahme in Deutschland / Gemeinsamer Erfolg der niederländischen, spanischen und deutschen Polizei

Wiesbaden (ots) - Im Rahmen der gemeinsamen Bekämpfung des internationalen Kokainhandels konnten die niederländische, die spanische und die deutsche Polizei über eineinhalb Tonnen Kokain sicherstellen und mehrere Tatverdächtige festnehmen. In einem von der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungsverfahren nahmen Beamte des Bundeskriminalamtes sowie des Landeskriminalamtes Berlin am vergangenen Donnerstag (24.11.05) einen 56-jährigen deutschen Staatsangehörigen in Berlin fest. Er steht im Verdacht, Mitglied einer internationalen Kokainhändlergruppierung zu sein. Bereits am 12.11.2005 war es den niederländischen Behörden in enger Abstimmung mit der spanischen Polizei und dem BKA gelungen, 1650 Kilogramm Kokain in einer Lagerhalle in den Niederlanden sicherzustellen. Bei der Aktion in Zwanenburg waren insgesamt 13 Verdächtige, darunter ein zweiter deutscher Staatsangehöriger, auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Das Rauschgift war in drei aus Peru kommenden Containern in rund 5000 Konservendosen eingearbeitet, die inmitten von zahlreichen Paletten mit Spargel- und Paprikakonserven versteckt waren. Einen Tag nach dieser Sicherstellung nahmen die spanischen Behörden zwei weitere Tatverdächtige fest. Einer der beiden Verdächtigen wird von den niederländischen Beamten des "Nationale Recherche Team Randstad Zuid" als Drahtzieher des Kokaintransports angesehen. Nach der Festnahme am vergangenen Donnerstag in Deutschland wurden drei Wohn- und Geschäftsobjekte im Raum Berlin durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Im Fokus der Ermittler steht dabei eine internationale Gruppierung, von der angenommen wird, dass sie bereits größere Mengen Kokain von Südamerika nach Europa geschmuggelt hat. ots Originaltext: Bundeskriminalamt Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=7 Rückfragen bitte an: Bundeskriminalamt Pressestelle Telefon: 0611-551 2331 Fax: 0611-551 2323 www.bka.de Original-Content von: Bundeskriminalamt, übermittelt durch news aktuell

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