Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland

POL-WHV: Geschwindigkeitsmessungen im Landkreis und im Stadtgebiet Wilhelmshaven mit vielen festgestellten Verstößen - Polizei warnt vor glatten Straßen

Wilhelmshaven (ots) - Auch wenn derzeit die Temperatuten tagsüber steigen und die Sonne mehr und mehr an Kraft gewinnt, sind die Straßen in den Morgen- und Abendstunden zum Teil sehr glatt. Einige Kraftfahrzeugführer unterschätzen immer wieder die damit zusammenhängenden Gefahren, so dass es am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Glätteunfällen kam.

Zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer haben die Polizeibeamten der Verfügungseinheit von der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/ Friesland am Sonntag, 16.02.2014, an zwei unterschiedlichen Örtlichkeiten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Am Nachmittag wurden auf der kurvenreichen und unfallträchtigen Landesstraße 815 zwischen Blauhand und Sande, innerhalb von 3 Stunden 25 Geschwindigkeitsüberschreitungen in der 70er-Zone festgestellt.

Gegen elf Fahrzeugführer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Sechs von ihnen waren über 100 km/h schnell. Ein 23-jähriger Mann aus Schortens brachte es auf 124 km/h. "Das sind Geschwindigkeiten, die durchaus auf Autobahnen gefahren werden", betont der Leiter der Verfügungseinheit Andreas Kreye. "Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot."

Auch wenn die Temperaturen am Abend deutlich absanken und mit Straßenglätte gerechnet werden musste, hielt es einige Fahrzeugführer nicht von einer riskanten Fahrweise ab.

Die Polizeibeamten hatten den Standort gewechselt und in Wilhelmshaven auf dem Friesendamm, ebenfalls in einem 70er-Bereich, eine Geschwindigkeitsmessstelle aufgebaut. Dort wurden in 14 Fällen zu schnelle Fahrzeuge gemessen. "Fünf Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeldverfahren zwischen 80 und 160 Euro Bußgeld sowie ein bis drei Punkte in Flensburg" erklärt Kreye.

Ein 35-jähriger Wilhelmshavener war als Restaurantausfahrer mit einem Kleinwagen unterwegs und hatte es besonders eilig.

Das Messgerät zeigte 119 km/h an, was allein schon ein Fahrverbot nach sich ziehen würde. Einen Führerschein konnte er jedoch auch nicht vorlegen und versuchte zudem, durch die Angabe von falschen Personalien, die Beamten zu täuschen. "Dieser Versuch war erfolglos" betont Kreye. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und falscher Namensangabe eingeleitet.

"Auch sein Chef muss mit einem Strafverfahren rechnen, da der die Fahrt ohne Fahrerlaubnis zuließ" ergänzt Kreye. "Die Halter von Kraftfahrzeugen müssen sich davon überzeugen, dass von ihnen beauftragte Fahrer auch wirklich in Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sind."

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