Polizeiinspektion Cuxhaven

POL-CUX: Polizei deckt Umweltdelikte in Land Wursten auf + Jugendliche berauben 21-Jährigen im Zug + Einbrüche in Schuppen und Werkstätten + Ergebnisse der Drogenkontrollen in Cuxhaven

Cuxhaven / Wesermarsch (ots) - Polizei deckt Umweltdelikte auf

Am Wochenbeginn führten Beamte des Polizeikommissariats Langen im Bereich Land Wursten Streifenfahrten mit der Zielsetzung, Umweltdelikte aufzudecken, durch. Dabei wurde gezielt auf illegale Abfallentsorgung geachtet. Auf einem landwirtschaftlich genutzten Hof im Bereich Land Wursten wurden diverse Verstöße gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, Altfahrzeugverordnung, sowie das Strafgesetzbuch festgestellt. Aus gegebenem Anlass weist die Polizei darauf hin, dass sich strafbar macht, wer gefährliche Abfälle entsorgt oder lagert. Davon ist in Regel auszugehen, wenn beispielsweise abgestellte Altfahrzeuge noch Betriebsflüssigkeiten enthalten. In dem konkreten Fall hatte der Verursacher diverse Traktoren, Anhänger, krebserregende Asbestplatten, gefüllte Ölkanister und einen PKW (TÜV 1992) auf einem Feld in der der freien Natur abgestellt. Gegen den Verursacher wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen eingeleitet.

Die asbesthaltigen Platten werden aufgrund der hochgradig krebserregenden Asbestfasern ebenfalls als gefährlicher Abfall eingestuft und müssen kostenpflichtig durch eine fachlich geeignete Entsorgungsfirma abgeholt und der Deponie zugeführt werden. Ebenso müssen Anhänger, Traktoren und Pkw, welche noch Betriebsflüssigkeiten wie Öl und Diesel enthalten, entsorgt werden. Der Verursacher muss hierfür einen Entsorgungsnachweis vorlegen.

Es ist bereits geplant, in absehbarer Zeit weitere Kontrollen im Bereich der illegalen Abfallentsorgung durchzuführen.

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Jugendliche berauben 21-Jährigen im Zug

Rodenkirchen/Brake. Am vergangenen Samstag kam es gegen 23 Uhr zu einem Raubüberfall in einem Zug der Nordwestbahn auf der Strecke zwischen Brake und Rodenkirchen. Eine Gruppe Jugendlicher, ca. 15 bis 16 Jahre alt, verwickelte einen 21-jährigen Stollhammer in ein Gespräch. Plötzlich bedrohten sie ihn mit einem Messer und raubten iPhone und Bargeld. An der Haltestelle Rodenkirchen stiegen die jugendlichen Täter aus. Das Opfer konnte einen Täter beschreiben. Hierbei soll es sich um einen ca. 1,60 m großen deutschen Staatsangehörigen gehandelt haben, der kurze dunkelblonde, nach oben gegelte Haare hatte und eine schwarze Jogginghose sowie einen grauen Pullover trug. Ein Mittäter soll dunkelhäutig gewesen sein. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, melden sich bitte bei der Polizei Nordenham oder Rodenkirchen.

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Einbrüche in Schuppen und Werkstätten

Hagen. In der Nacht auf Dienstag wurde mehrfach in Scheunen und Werkstätten eingebrochen im Bereich Hagen. In Heine (Vosloge) brachen bislang unbekannte Täter in Scheunen zweier landwirtschaftlicher Betriebe ein. Aus einer der Scheunen wurden zwei Freischneider der Marke Stihl entwendet. Aus der Scheune schräg gegenüber wurden eine Taschenlampe und eine Großpackung Arbeitshandschuhe entwendet.

In der Ortschaft Heine, in der Hagener Straße, wurde aus einer Werkstatt, die in einer Garage untergebracht ist, u.a. eine elektrische Kettensäge der Marke Stihl gestohlen. Zuvor montierten der oder die Täter Bewegungsmelder ab.

In der Gemarkung Wittstedt zapften Täter aus einem Bagger, der sich auf dem Gelände einer Sandkuhle befand, ca. 650 Liter Dieselkraftstoff.

In Bramstedt-Gackau brachen sie in eine neben einem Wohnhaus befindliche Werkstatt eines Gartenbetriebes ein und stahlen drei Kettensägen der Marke Stihl. Bei den Einbrüchen entstand ein Gesamtschaden in Höhe vom mehreren tausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Ergebnisse der Drogenkontrollen in Cuxhaven

Im Rahmen der Schwerpunktmaßnahme "Alkohol und sonstige Drogen im Straßenverkehr" kontrollierte die Polizei in Cuxhaven in den vergangenen vierzehn Tagen rund 550 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer. Darunter waren knapp 200 Fahranfänger und somit Angehörige der Risikogruppe "junge Fahrer". Bei den Kontrollen stellten die Beamten vier Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahmen. Zusätzlich kam es zur Einleitung von sechs Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darunter wurde gegen drei Personen jeweils ein Verfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Tatverdächtigen befuhren mit ihrem Pkw die Südersteinstraße, als die Beamten im Rahmen der Verkehrskontrolle im Fahrzeug intensiven Marihuanageruch wahrgenommen haben. Die drei Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stade wurden Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt, bei denen weitere Betäubungsmittel aufgefunden worden sind.

Die Kontrollen haben außerdem vier Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr nach sich gezogen. Den höchsten Atemalkoholwert stellten die Polizeibeamten bei einem Cuxhavener fest, der mit annähernd 3 Promille in der Lehfeldstraße in "Schlangenlinien" Fahrrad fuhr.

Ein Fahrzeugführer war ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Neben den genannten Straftaten wurden zudem mindestens zwanzig Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Erfreulich ist den Beamten bei den Kontrollen aufgefallen, dass für die Discofahrten der jungen Fahranfänger zumeist eine Person auserkoren wurde, die an diesem Abend keine alkoholischen Getränke konsumiert und als Fahrer fungiert.

Viele Bürger äußerten in den Gesprächen mit den Polizeibeamten, dass derartige Kontrollen viel öfter durchgeführt werden sollten, um Discounfälle zu vermeiden.

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