Polizeiinspektion Cuxhaven

POL-CUX: Braker Polizei beendet Autofahrten unter Drogeneinfluss

Cuxhaven / Wesermarsch (ots) - Braker Polizei erkennt berauschte Fahrer

Am Sonntag fielen der Polizei aus Brake gleich drei Autofahrer auf, die unter der Wirkung von Betäubungsmitteln standen. Gleich morgens war es ein 30-jähriger Mann aus Cloppenburg, der in Ovelgönne-Altendorf an der B 211 mit seinem Ford Ka angehalten wurde. Bei der Kontrolle fiel der Mann durch körperliche Ausfallerscheinungen auf. Ein Alcotest ergab über 0,3 Promille, ein Drogen-Vortest zeigte Spuren von THC und Kokain, so dass eine Blutprobenentnahme durch das Amtsgericht Oldenburg angeordnet wurde. Während der Blutprobenentnahme sackte der Mann mehr und mehr zusammen, bis er schließlich auf der Untersuchungsliege einschlief. Die mit der Blutprobe beauftragte Ärztin wies den Mann aufgrund des Vergiftungsverdachts in das St.-Bernhard-Hospital ein. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und verblieb auf der Dienststelle. In Elsfleth an der Oberrege fiel am Nachmittag ein 19-jähriger Elsflether mit seinem Ford Mondeo in der Kontrolle auf, als der Drogen-Vortest den Konsum aller möglichen Drogen anzeigte. Nachts wurde an gleicher Stelle ein 24-jähriger Mann aus Elsfleth mit seinem Renault Clio kontrolliert. Auch bei ihm schlug der Drogen-Vortest an. Beiden jungen Fahrern wurden Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Beide sind bereits zum wiederholten Male als Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss aufgefallen. Sie müssen mit einem hohen Bußgeld und mit einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. Bereits am Sonnabendmorgen hatte es einen gleichartigen Vorfall in Brake gegeben. Ein 21-jähriger Braker hatte ebenfalls bei einem Drogenvortest entsprechende Werte aufgewiesen, die die Polizei veranlassten, ihm die Weiterfahrt zu untersagen.

Verschiedene Tests, aber auch die gezielte Schulung der Polizei haben dazu beigetragen, dass das Erkennen und der Nachweis von Drogenkonsum bei Polizeikontrollen und Unfällen in den letzten Jahren deutlich verbessert worden ist. Heutzutage arbeitet die Polizei mit Drogen-Schnelltests, welche selbst geringe Spuren von Drogensubstanzen in Körperschweiß, Speichel oder Urin direkt vor Ort nachweisen können. Diese Schnelltests zeigen schon kleinste Mengen an; auch dann, wenn die Einnahme von Heroin, Kokain, Cannabis, Ecstasy etc. bereits längere Zeit zurückliegt.

Doch dazu muss es nicht kommen. "don't drug + drive", eine Initiative der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, informiert über die Auswirkungen einzelner Drogen, erklärt wie eine Drogenkontrolle abläuft und zeigt auf, welche strafrechtlichen und finanziellen Folgen bei Drogenkonsum im Straßenverkehr zu erwarten sind.

Näheres über die Initiative erfahren Sie im Internet unter

www.dont-drug-and-drive.de

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