Polizeiinspektion Cuxhaven

POL-CUX: Versuchter Tageswohnungseinbruch +++ Zwei Polizisten bei Widerstandshaltung verletzt +++

    Cuxhaven / Wesermarsch (ots) - Versuchter Tageswohnhauseinbruch Bexhövede Am Donnerstag, 25.06.09, zwischen 19.15 und 20.30 h, versuchten unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Königsberger Straße einzudringen. Diebesgut wurde nicht erlangt. Wer hat zur Tatzeit in Tatortnähe Beobachtungen gemacht ( Fahrzeuge, Personen), die im Zusammenhang mit dem versuchten Einbruch stehen könnten ? Hinweise bitte an die Polizei Schiffdorf, tel. 04706-948-0.

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    Bei Widerstandshandlung zwei Polizisten verletzt. Cuxhaven  " Leider nehmen die Gewaltdelikte gegen Polizistinnen und Polizisten immer mehr zu", so der Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch. "Es tut uns um die verletzten Kolleginnen und Kollegen Leid, die anlässlich einer simplen Sachbeschädigung an einem Pkw sich urplötzlich einer Gewalteskalation gegenüber sahen und ihren Dienst wegen der Verletzungen früher beenden mussten." Was führte nun zu der Widerstandshandlung? Zwei Beamtinnen waren Donnerstagabend um 23.18 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw in die Fahrenholzstraße gerufen worden. Bei der Anzeigenaufnahme wurde auch der Name des vermutlichen  Täters genannt. Aus der Wohnung heraus war nun ein knackendes Geräusch zu hören. Die Polizistinnen schauten aus dem Fenster und konnten sehen, wie eben der Tatverdächtige das Spiegelgehäuse an dem abgestellten Dienstwagen abbrach. Der Mann, ein 26-jähriger Cuxhavener, flüchtete, konnte aber am Ende der Straße gestellt werden. Ohne Vorwarnung ging er beide Beamtinnen nacheinander  an, schubste und schlug auf sie ein. Beide Polizistinnen versuchten den Angriff mittels  Pfefferspray abzuwehren, was misslang. Das Spray zeigte bei dem Angreifer keine Wirkung. Der Mann schlug der auf dem Boden liegenden Polizistin noch mehrmals mit der Faust an den Kopf und ins Gesicht und flüchtete dann in Richtung Neue Reihe, wo er  von Unterstützungskräften angetroffen wurde. Er reagierte nicht auf Ansprachen, sondern ging gleich wieder zum Angriff über, indem er versuchte,  mit Tritten  und Schlägen weg zu kommen. Mit vereinten Kräften weiterer Verstärkungskräfte gelang es dann, den Tatverdächtigen am Boden zu fixieren. Dabei verletzte sich, wegen der extremen Gegenwehr, ein weiterer Beamter. Der Tatverdächtige stand unter Alkoholeinfluss, von Betäubungsmitteleinwirkung ist ebenfalls auszugehen. Beim geplanten Transport zur Dienststelle erlitt der Mann  einen Schwächeanfall, er war kurzzeitig nicht ansprechbar. Die herbeigerufene Notärztin diagnostizierte eine temporäre Schwäche, hervorgerufen durch starke körperliche Belastung. Der Patient erholte sich  schnell wieder. Bei der körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten dann noch ein stabiles Küchenmesser, das von dem Tatverdächtigen aber nicht eingesetzt wurde. Auf der Dienststelle wurde dem Mann dann eine Blutprobe entnommen, ihn erwarten Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sachbeschädigung. Am Freitagmorgen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

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