Polizeiinspektion Cuxhaven

POL-CUX: Jugendliche nötigen behinderten Mann auf offener Straße +Polizeichef verurteilt asoziales Verhalten der Täter und ruft zu mehr Zivilcourage auf

Cuxhaven / Wesermarsch (ots) - Zwei Jugendliche bedrohten und bespuckten hilflosen Mann Besonders übel spielten zwei Jugendliche am Mittwoch gegen 15 Uhr einem gehbehinderten Braker mit, als sie ihn im Rosenburgring Ecke Paul-Brodek-Straße an seiner Weiterfahrt mit einem Elektroscooter hinderten. Als der 53-jährige Braker mit dem Handy die Polizei zu Hilfe rufen wollte, schlug einer der Täter ihm dieses aus der Hand. Als das Opfer sich aus seinem Krankenfahrstuhl heraus bückte, um das Handy aufzuheben, bespuckten ihn die Täter und hielten ihm zwei Bierflaschen entgegen, mit denen sie ihm drohten, ihn zum "Krüppel" zu schlagen. Danach entfernten sich die Jugendlichen oder Heranwachsenden in unbekannte Richtung. "Ein dermaßen asoziales Verhalten ist ungeheuerlich und nicht zu tolerieren. Bitte wenden Sie sich umgehend an die Polizei, wenn Sie Zeuge solcher Taten werden", appelliert Polizeirat Markus Voth an mögliche Augenzeugen. Ein Täter wird als ca. 18 Jahre alt, 180 cm groß, schlank, mit blondem kurzen Haar sowie einem sogenannten Hunnenbart (ähnlich Fußballer Kuranyi) beschrieben. Die Person trug eine dunkle Jacke mit weißen Applikationen, Bluejeans und führte einen rot/schwarzen Rucksack mit sich. Der zweite Täter wird als ca. 16 Jahre alt und 165 cm groß beschrieben. Er ist ebenfalls schlank und hat blondes Haar, welches bis über die Ohren reicht. Er trug eine dunkelbraune Fleecejacke und eine schwarze Hose. Die beiden Täter sollen bereits des öfteren im Rosenburgviertel auffällig geworden sein. Zeugenhinweise bitte an Polizei Brake unter Tel: 04401-9350. Voth weist in diesem Zusammenhang auf eine Initiative der polizeilichen Beratungsstelle hin: "weggeschaut. ignoriert. gekniffen" - So lautet der Titel der Initiative für mehr Zivilcourage. Die "goldenen" 6 Regeln für den Ernstfall lauten: Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Ich beobachte genau und präge mir Täter-Merkmale ein. Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110. Ich kümmere mich um Opfer. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung (daran scheitert es oft). ots Originaltext: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=68437 Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anke Rieken Telefon: 04721/573-404 http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdol/cuxhaven/ Original-Content von: Polizeiinspektion Cuxhaven, übermittelt durch news aktuell

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