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POL-VIE: Willich: Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft geraten in Streit und lösen größeren Polizeieinsatz aus

Willich: (ots) - Ein handfester Streit zwischen zwei Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in ehemaligen Katharinenhospital eskalierte am späten Donnerstagabend und zog einen größeren Einsatz der Polizei nach sich. Nach bisherigem Erkenntnisstand der Polizei gerieten gegen 22:30 Uhr zunächst ein 22-jähriger und ein 17-jähriger unterschiedlicher Nationalitäten in Streit. In die mit Fäusten ausgetragene Schlägerei der beiden Kontrahenten mischten sich weitere Bewohner der Unterkunft ein, vermutlich um den Streitenden aus ihren jeweiligen Herkunftsländern zur Seite zu stehen. Als die alarmierte Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiwache Willich eintraf, prügelten etwa 15 aggressive junge Männer teilweise mit Eisenstangen und Besenstielen aufeinander ein. Den Einsatzkräften gelang es, die beiden zunächst aneinander geratenen Männer voneinander zu trennen. Diese waren unbewaffnet. Die weiteren beteiligten Männer setzten ihre Auseinandersetzungen dann außerhalb des Gebäudes fort. Die Stimmung war aggressiv. Die Männer von draußen heizten die Stimmung verbal weiter auf. Auch eine Fensterscheibe zu dem Raum, in dem sich die Einsatzkräfte mit den beiden Männern befanden, schlugen die aggressiven Männer von draußen ein, nachdem sie den Rollladen herausgerissen hatten. Mit zahlreichen Einsatzkräften, die aus umliegenden Behörden angefordert wurden, gelang es, die Lage unter Kontrolle zu bringen sowie zu kontrollieren und zu verhindern, dass es in den weiteren Etagen und Räumen des Hauses weitere Auseinandersetzungen gibt. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurden vier Männer bei den wechselseitigen Körperverletzungen verletzt, einer davon musste in stationärer Krankenhausbehandlung bleiben. Eine verletzte Frau musste wegen eines Schocks ebenfalls ärztlich behandelt werden. Sie war an den Auseinandersetzungen selber wohl nicht beteiligt. Gegen 04:00 Uhr am Freitag beendete die Polizei den Einsatz, da die Ruhe wieder hergestellt war und alle vorsorglich in anderen Einrichtungen unterzubringenden Personen das ehemalige Katharinenhospital verlassen hatten./ah (88)

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