Kreispolizeibehörde Viersen

POL-VIE: Karnevalsbilanz 2014

Kreis Viersen (ots) - Die Bilanz der vergangenen Karnevalstage stellt sich aus Sicht der Polizei insgesamt als durchweg positiv dar. Wie schon den vorangegangenen Pressemeldungen zu den Karnevalstagen zu entnehmen ist, stellt die Einsatzleitung der Polizei fest, dass sich die Jecken auch in diesem Jahr wieder weitestgehend friedlich ihrem närrischen Treiben gewidmet haben. Es kam zwar vereinzelt am Rande der Züge oder bei privaten Veranstaltungen zu Streitigkeiten und Raufereien und auch hin und wieder zu Straftaten, aber insgesamt herrschte bei den Karnevalisten der "Spaß an der Freud" vor und nur wenige nahmen sich daneben. Ursache war dann meist ein zu hoher Alkoholkonsum. Diejenigen, die sich besonders durch aggressives Verhalten hervortaten, durften die Polizei dann zum Gewahrsam begleiten und dort "ihr Mütchen kühlen". Auch am Rosenmontag ging das Konzept der Polizei auf, Ausschreitungen direkt im Vorfeld mit starken Polizeikräften zu unterbinden und damit einen geordneten und ruhigen Verlauf der Veranstaltungen zu garantieren. Die gute Zusammenarbeit mit den bei den Indoor-Veranstaltungen eingesetzten professionellen privaten Sicherheitsdiensten zahlte sich im Ergebnis aus. Obwohl das Gesamtresümee in diesem Jahr also sehr positiv zu bewerten ist und der Verlauf noch ruhiger als im Vorjahr war, musste die Polizei naturgemäß auch am Rosenmontag wiederholt einschreiten. Die Polizei sprach 35 Platzverweise aus und sieben Personen wurden in Gewahrsam genommen. Neben zwei kleineren Raubdelikten und einigen Körperverletzungen fiel besonders ein Vorfall aus dem Rahmen. Ein nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter bemerkte, wie ein 28jähriger Dülkener aus einem Fenster im ersten Stock eines Hauses auf der Martin-Luther-Straße eine Waffe auf die vorbeifahrenden Karnevalswagen richtete. Eine richterlich angeordnete Durchsuchung der entsprechenden Wohnung förderte einige Softair-Waffen, Gaswaffen und unter anderem einen verbotenen Schlagring zutage. Der 28Jährige, bei dem auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt werden konnte, wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. Dort musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Verletzt wurde bei seiner Aktion niemand.

Im Verlauf der närrischen Tage überprüfte die Polizei insgesamt 734 Fahrzeugführer und führte 285 Alkoholtests durch. Die Zahl der wegen Alkohol oder Drogenkonsums angeordneten Blutproben blieb mit 12 vergleichsweise gering. Nur 2 Fahrzeugführer mussten ihre Führerscheine abgeben. Insgesamt kann man von einem disziplinierten Verhalten ausgehen.

Im Ergebnis ist also die Bilanz der tollen Tage erfreulich gut. Die starke Polizeipräsenz und die Zusammenarbeit mit den Ordnungs- und Jugendämtern, sowie den bei den Zelt-Veranstaltungen eingesetzten professionellen privaten Sicherheitsdiensten erwies sich als sehr erfolgreich. /my (303)

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