Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

POL-SU: Kein schönes Wochenende für Polizisten im Rhein-Sieg-Kreis

Siegburg (ots) - Gleich mehrfach mussten Beamte der Polizei Rhein-Sieg am letzten Wochenende (29.07.2016 - 31.07.2016) einschreiten, um Auseinandersetzungen zu schlichten. Dabei wurden sie verletzt, beleidigt und bespuckt!

Am Samstagabend gegen 23.15 Uhr hatte sich ein 41-jähriger Siegburger in einer Gaststätte an der Kaiserstraße in Siegburg mit Gästen angelegt. Auf der Toilette schlug der alkoholisierte Mann dann auf zwei Männer ein, die durch die Schläge verletzt wurden. Die hinzugerufenen Polizisten trafen den mutmaßlichen Täter in einem Imbiss in der Nähe an. Der Troisdorfer war hochgradig aggressiv und beleidigte die Beamten im Beisein anderer Gäste auf das Übelste. Er drohte den Beamten unter anderem, sie kaputt zu schlagen und sie in ihrer Freizeit aufzulauern. Eine Kommunikation mit dem Mann war nicht möglich, so dass die Beamten den 41-Jährigen in Gewahrsam nahmen. Auf der Rücksitzbank des Streifenwagen spuckte der Randalierer einem 26-jährigen Polizisten mit den Worten "Schade dass ich keine Krankheiten habe du Scheiß Bulle!" ins Gesicht. Der Mann kam zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamszelle der Polizeiwache Siegburg. Selbst bei seiner Entlassung äußerte er sich noch unflätig. Sein Verhalten zieht eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung nach sich.

Am Samstagmorgen riefen Zeugen die Hennefer Polizei zur Mittelstraße, da sich dort zwei Männer lautstark streiten würden und es schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sei. Nachdem die Beamten die Personalien der alkoholisierten Hennefer aufgenommen hatten, bekamen die 43 und 31 Jahre alten Männer einen Platzverweis. Nach rund 15 Minuten mussten die Polizisten wieder am Einsatzort erscheinen, da der 43-Jährige sich nun mit einem 19-jährigen Hennefer stritt. Einem erneuten Platzverweis kam er nicht nach, so dass die Polizisten ihn in Gewahrsam nehmen wollten. Provokativ zündete sich der Hennefer eine Zigarette an und blies den Beamten den Rauch ins Gesicht. Die Hennefer Polizisten überwältigten den 43-Jährigen und brachen ihn zur Ausnüchterung in eine Zelle. Während der polizeilichen Maßnahme stieß der Mann unentwegt Beleidigungen gegenüber den Beamten aus.

Durch einen Tritt wurde in der Nacht zu Samstag ein 43-jähriger Polizist durch einen 20 Jahre alten Siegburger verletzt. Der 20-Jährige hatte vor einem Lokal am Siegburger Markt randaliert. Das anwesendes Security Personal zog die Polizei hinzu, da der Siegburger sehr aggressiv war. Auch gegenüber den Polizisten verhielt sich der 20-Jährige aggressiv und beleidigend. Als der junge Mann versuchte, wieder in das Lokal zu gelangen, mussten die Polizisten eingreifen und ihn festhalten. Der Siegburger riss sich los und beschimpfte die Beamten unflätig. Als er dann in Gewahrsam genommen werden sollte, sperrte er sich und leistete Widerstand. Nur mit Hilfe der Security konnte der 20-Jährige überwältigt und in den Streifenwagen gesetzt werden. Dort versuchte er mit Kopfstößen die Polizeibeamten zu verletzten. Auf der Polizeiwache gelang es dem Randalierer schließlich einem Polizisten gegen das Bein zu treten. Der Beamte wurde durch den Tritt leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Ein Strafverfahren wegen Widerstand wurde eingeleitet.

Rettungssanitäter waren am Freitagabend auf der Bahnhofstraße in Hennef Leidtragende eines gewalttätigen Übergriffs eines 27-Jährigen aus Wismar. Der volltrunkene Mann wurde durch Passanten am Busbahnhof aufgefunden, die den Rettungsdienst verständigten. Die 22 und 31 Jahre alten Helfer wollten den Hilflosen zum Rettungswagen bringen, um ihn dort weiter zu untersuchen. Kurz vor Erreichen des Krankenwagens riss sich der 27-Jährige los und schlug um sich. Nur durch gutes Zureden konnte der Mann überzeugt werden, in den Rettungswagen einzusteigen. Im Krankenwagen versuchte er, der 22-jährigen Rettungssanitäterin mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Ihr Kollege griff schützend ein und brachte den in Wismar Wohnhaften zu Boden. Die alarmierte Polizei nahm den 27-Jährigen in Gewahrsam und brachte ihn zur Ausnüchterung in eine Zelle. Den Mann aus Wismar erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Personen, die einem Amtsträger gleichstehen. (Bi)

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