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POL-SU: Polizeiliche Bilanz zur -Aktion sicheres Fahrrad 2014-

Siegburg (ots) - Wie schon seit Jahren fand im November die durch die Polizei Rhein-Sieg ins Leben gerufene -Aktion sicheres Fahrrad 2014- statt. Insgesamt 14 Fahrradhändler und Fahrradwerkstätten beteiligten sich dankenswerter Weise. Sie verzichteten einen Monat lang auf die Berechnung von Lohnkosten bei der Prüfung und Reparatur von Sicherheitseinrichtungen (Beleuchtung und Bremsen) an den Rädern ihrer Kunden. Lediglich die Materialkosten stellten die teilnehmenden Händler in Rechnung. Diesen hervorragenden Service nahmen 450 Radlerinnen und Radler in Anspruch. Dabei stellten Händler und Polizei fest, dass insbesondere Kinderräder vielfach sicherheitstechnisch in mangelhaftem Zustand waren. Dies bestätigte sich auch bei polizeilichen Fahrradkontrollen an Schulzentren in Hennef, Sankt Augustin, Troisdorf, Niederkassel und Siegburg. Dort kontrollierten die Beamtinnen und Beamten mehr als 1200 Fahrräder von Kindern und Jugendlichen. Dabei fielen trotz öffentlicher Ankündigung der Kontrollen mehr als 220 Räder mit teils gravierenden Mängeln auf. Waren Minderjährige mit solchen Rädern unterwegs, erhielten deren Eltern einen Brief von der Polizei, in dem auf die Sicherheitsmängel und die elterliche Aufsichtspflicht in dem Zusammenhang hingewiesen wurde. Nach einer angemessenen Frist wurde die Beseitigung der Mängel durch die Polizei überprüft. Die Aktion wurde nicht nur den Fahrradhändlern, sondern auch von vielen Medien, dem ADFC Bonn/Rhein-Sieg und von Schulleitungen gefördert. Bei allen Unterstützern und Helfern bedankt sich auch Landrat Sebastian Schuster als Polizeichef herzlich. Schuster: "Seit Jahren steigt die Zahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 260 teils schwer Verletzte. Bei vielen dieser Unfälle spielten mangelhafte Beleuchtung und schlechte Bremsen eine Rolle. Es ist wichtig, auch mit der -Aktion sicheres Fahrrad-, immer wieder auf die Gefährdung der Radler aufmerksam zu machen."(Ri)

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