Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

POL-SU: Kreispolizeien aus Siegburg, Bergisch Gladbach und Gummersbach gemeinsam gegen Einbrecher

POL-SU: Kreispolizeien aus Siegburg, Bergisch Gladbach und Gummersbach gemeinsam gegen Einbrecher
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Siegburg (ots) - Der kürzlich getroffenen Vereinbarung der drei Polizeibehörden, vereint gegen Wohnungseinbrecher vorzugehen, folgte am 01.12.2014 die erste gemeinsame Kontrollaktion im Rhein-Sieg-Kreis. Rund 90 Beamtinnen und Beamte aus allen drei Kreispolizeibehörden trafen sich in Siegburg, um in gezielten Verkehrskontrollen gegen Wohnungseinbrecher vorzugehen. Ganz nach dem Motto, -Gemeinsam sind wir stärker-, planten die benachbarten Behörden diese Zusammenarbeit und wollen sich auch künftig gegenseitig bei der Einbruchsbekämpfung unterstützen. Ziel ist es, insbesondere gegen organisierte reisende Einbrecherbanden vorzugehen, die natürlich vor Kreisgrenzen nicht halt machen. Es gab sowohl offene stationäre Kontrollen, als auch verdeckte zivile Streifen in den tatbelasteten Gebieten. Dabei überprüften die Einsatzkräfte 240 Fahrzeuge und rund 270 Personen. Schon am Vormittag wurden zwei mutmaßliche Einbrecher in Hennef festgenommen. In einem Reihenhaus an der Kurt-Schumacher-Straße hatte ein Bewohner verdächtige Geräusche an seiner Haustür gehört. Als er die Tür von innen öffnete, überraschte er zwei Unbekannte, die gerade versuchten die Tür aufzuhebeln. Die Täter liefen sofort davon. Der 64-jährige Eigentümer verfolgte sie ein Stück weit zu Fuß, verlor sie jedoch bald aus den Augen. Wenig später wurden zwei Verdächtige im Rahmen der polizeilichen Fahndung festgenommen. Dem 25-jährigen Hennefer und dem 27-jährigen Kölner konnte die Tat allerdings bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Ansonsten fielen an an den Kontrollstellen zwei Personen auf, die von anderen Polizeibehörden bereits wegen Eigentumsdelikten gesucht wurden. Bei fünf kontrollierten Personen gab es Hinweise auf die Zugehörigkeit zu reisenden Tätergruppen und damit wertvolle Informationen auf deren Reisewege. Vier Fahrer mussten wegen des Verdachts auf Drogen oder Alkohol am Steuer Blutproben abgeben und das Auto stehen lassen. Zwei weitere behördenübergreifende Aktionen dieser Art sind für die kommenden Wochen bereits geplant.(Ri)

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