Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Polizei führte groß angelegte Kontrollen im Kreisgebiet durch

Rhein-Kreis Neuss (ots) - In Anlehnung an die "Aachener Erklärung" fanden am Donnerstag (1.12.) im Rhein-Kreis Neuss Kontrollen der Polizei statt. Ende Oktober war zwischen den Innenministern von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen sowie dem Bundesinnenminister unter Beteiligung von Belgien und den Niederlanden eine stärkere Zusammenarbeit beschlossen worden. Kern dieser Vereinbarung sind ein verbesserter Informationsaustausch, verbesserte Zusammenarbeit bei Ermittlungsverfahren und gemeinsame Kontrollen.

Um gegen Delikte der Eigentumskriminalität durch mobile Banden vorzugehen, fanden am Donnerstag (1.12.) daher auch im gesamten Kreisgebiet intensive Kontrollen statt. Den ganzen Tag über waren uniformierte und zivile Streifen im Einsatz. Neben der Bekämpfung der Eigentumskriminalität standen für die Polizei auch Hauptunfallursachen sowie verkehrsrechtliche Verstöße im Fokus.

In einem Fall leiteten die Fahnder nach einer Kontrolle ein Verfahren gegen einen 20-Jährigen ein. Hier liegt möglicherweise ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor, weil er ein sogenanntes Einhandmesser bei sich trug. Das Messer stellten die Polizisten sicher. In einem weiteren Fall fertigten die Fahnder eine Strafanzeige wegen Drogendeliktes in Neuss. Ein 24-Jähriger war bei einer Überprüfung mit Marihuana aufgefallen.

Die Fahnder vollstreckten auch einen Durchsuchungsbeschluss in Neuss. Ein 32-Jähriger war im Rahmen von vorangegangen Ermittlungen in Verdacht geraten, aus einem Auto ein Portemonnaie sowie Parfum entwendet zu haben. In seiner Wohnung wurden Bekleidungsstücke sichergestellt, die möglicherweise aus anderen Eigentumsdelikten stammen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hierzu dauern an.

In Meerbusch und Korschenbroich gingen den Polizisten insgesamt drei Autofahrer ins Netz. Sie stehen im Verdacht nach dem Konsum von illegalen Drogen am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. In allen Fällen war eine Blutprobe fällig. Sie erwartet nun eine Strafanzeige.

Im Rahmen von Tempokontrollen stellten die Ordnungshüter fest, dass 457 Verkehrsteilnehmer im Rhein-Kreis Neuss zu schnell unterwegs waren. Da die Polizisten auch noch weitere Verkehrsverstöße ahndeten, müssen nun insgesamt 494 Verkehrsteilnehmer mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

In Neuss kontrollierten die Polizisten einen Lkw-Fahrer. Hierbei stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Auch ihn erwartet eine Anzeige.

Die Polizei wird ihre Maßnahmen zur Verhinderung von Straftaten und schweren Verkehrsunfällen weiter fortsetzen. In diesem Zusammenhang kann auch die Mithilfe aus der Bevölkerung von großer Bedeutung sein. Die Polizei bittet darum, aktuelle verdächtige Beobachtungen sofort an den Notruf der Polizei (110) weiterzugeben. Die Polizisten gehen diesen Hinweisen nach und können sofort vor Ort klären, ob möglicherweise eine Straftat vorliegt.

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