Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Unbekannte ließen nach Trickdiebstahl Bargeld mitgehen

Dormagen-Nievenheim (ots) - Bereits am Mittwoch (2.3.) kam es in Nievenheim zu einem Trickdiebstahl, der erst am Donnerstag bemerkt und bei der Polizei angezeigt wurde. Am Mittwoch, gegen 13:30 Uhr, klingelte es an der Wohnungstür einer 76-Jährigen, die in einem Mehrfamilienhaus an der Conrad-Schlaun-Straße lebt. Da die Seniorin Besuch erwartete, öffnete sie die Tür und ließ eine Unbekannte hinein, die sich (unter einem Vorwand) circa 15 Minuten in der Wohnung aufhielt. Nach ersten Ermittlungen muss sich in dieser Zeit eine zweite Person unbemerkt Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft und nach Wertgegenständen gesucht haben. Die erste Frau kann wie folgt beschrieben werden: circa 150 bis 160 Zentimeter groß, circa 20 bis 30 Jahre alt, schulterlange schwarze Haare, offen getragen. Sie war bekleidet mit einer schwarzen Jacke (vermutlich Lederimitat) und einer dunklen Hose.

Am Donnerstag (3.3.) bemerkte die 76-Jährige, dass Bargeld aus der Wohnung entwendet worden war. Weitere Ermittlungen brachten zutage, dass sich am Mittwoch ein bislang unbekanntes Paar im Treppenhaus aufgehalten hatte, das um Spenden bat. Möglicherweise kommt dieses unbekannte Duo als Täter in Betracht.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt, wer am Mittwoch (2.3.) zur Mittagszeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Conrad-Schlaun-Straße gemacht hat oder Hinweise zu den Spendensammlern geben kann. Das Kriminalkommissariat 12 bittet um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 02131 3000.

Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass oftmals Seniorinnen und Senioren das Opfer von Trickdieben werden. Täter und insbesondere auch Täterinnen täuschen hierbei ihren späteren Opfern bestimmte Lagen vor, um sich so Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und zu stehlen. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich auf drei Grundmuster zurückführen: das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert. Das Vortäuschen einer offiziellen Funktion, die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt sowie das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahe legt. Oftmals wird der Wohnungsinhaber abgelenkt und so verhindert, dass er den Diebstahl sofort bemerkt.

Die Polizei rät, besonders misstrauisch zu sein, wenn Fremde um Zugang zur Wohnung bitten. Im Zweifel verweigern Sie den Personen den Zutritt oder bitten Sie einen Nachbarn oder Verwandten um Unterstützung. Weitere Verhaltenstipps erhalten Sie von den Experten des polizeilichen Opferschutzes (Kriminalkommissariat für Prävention) unter der Telefonnummer 02131 3000.

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