Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Alkohol- und Drogenkontrollen vor Weihnachten und zwischen den Jahren

Rhein-Kreis Neuss (ots) - Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht!

In den ersten zehn Monaten diesen Jahres ereigneten sich im Kreisgebiet 1.251 Verkehrsunfälle mit Personen- und bedeutendem Sachschaden. Bei den Unfällen wurde "Alkohol / Drogen" 129 mal als Unfallursache ermittelt.

Die Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Neuss überprüfen daher im Rahmen der Streifentätigkeit immer wieder die Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf ihre Verkehrstauglichkeit.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre werden die Ordnungshüter diese Kontrollen speziell vor Weihnachten, aber auch "zwischen den Jahren" verstärkt im gesamten Kreisgebiet durchführen.

Der Leiter der Kreispolizeibehörde Neuss, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert an alle Autofahrer, ihr Fahrzeug stehen zu lassen, wenn man vorher alkoholische Getränke zu sich genommen hat.

292 Verkehrsteilnehmer wurden beim Führen von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinwirkung angetroffen. Wegen Fahrens unter Drogeneinfluss mussten sich 231 Personen verantworten. Der Verlust des Führerscheins ist immer mit erheblichen Konsequenzen und Kosten verbunden. Mehr als 419 Verkehrsteilnehmer haben in diesem Jahr nach Verkehrskontrollen ihren Führerschein wegen übermäßigen Alkoholgenusses oder Drogenverstößen abgeben müssen.

Aus diesem Grund sollte man schon im Vorfeld von Feierlichkeiten das Auto zu Hause lassen und die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi antreten. Dies ist mit Sicherheit billiger als die Kosten, die beim Verlust des Führerscheins entstehen.

Auch nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Restalkohol. Wer bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und dabei Alkohol konsumiert hat, ist nach wenigen Stunden Schlaf noch nicht vollkommen nüchtern. Auch einige Tassen Kaffee können die Folgen der Alkoholisierung nicht beseitigen.

Wer sich nach so einer Nacht zu früh wieder in sein Fahrzeug setzt, läuft auch Gefahr, seine Fahrerlaubnis zu verlieren und für eine lange Zeit zum Fußgänger zu werden.

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